Britische Umweltbehörde richtet den Kurs ihrer Pensionskasse klimafreundlich aus

 

Der £ 2,9 Mrd. (ca. 3,9 Mrd. €) schwere Pensionsfond der britischen Environment Agency hat einen kritischen Blick auf die Umwelt- und Klimaauswirkungen seiner angelegten Finanzmittel geworfen und erste Konsequenzen gezogen. Mit der eigenen Finanz- und Anlagestrategie sollen politische Maßnahmen, die zum Ziel haben die durchschnittliche Erwärmung des Klimas auf unter 2°C zu halten, unterstützt werden. Die eigenen Investments in Kohleunternehmen sollen um 90% innerhalb der kommenden 5 Jahre gesenkt und Investments in Gas und Öl sollen über denselben Zeitraum halbiert werden. Dawn Turner, Leiterin des Environment Agency Pension Fond begründet den Schritt unter anderem damit, dass weitere Investitionen des Fonds im fossilen Energiesektor den Interessen der Mitglieder bzw. Begünstigten des Fonds zuwider laufen würde. Alleine schon aus diesen Gründen, könne der Besitz dieser Finanzmittel nicht weiter gerechtfertigt werden. [LINK]

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