GREEN NEW DEAL

„It´s a green economy, stupid!“

Reinhard Bütikofer zum Deutschlandplan von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier – Bütikofer begrüßt den Deutschlandplan, denn „er ist das progressivste programmatische Dokument, das die SPD seit einiger Zeit zustande gebracht hat.“

Im Hintergrund bleiben ein paar kleine „Aber“ – gleichwohl habe Steinmeier richtig erkannt – Die Wirtschaft müsse „grün erneuert werden“.

„Green New Deal, mehr Demokratie und weniger Barroso“

DDP-Interview: Die Bürger haben sehr klare Erwartungen und auch realistische Erwartungen an Europa, sagt Reinhard Bütikofer.
Es seien vor allem drei Felder, auf denen sie erwarteten, das Europa etwas leistet: Die Wirtschaftspolitik, die Umwelt- und Klimapolitik und die Außenpolitik, wo sie mehr Zusammenarbeit statt nationalstaatlicher Eigenbrötlerei wollen. Auf diesen Feldern müsse Europa liefern.

„Nicht gewappnet für den Brand“

Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Finanzaufsicht sind mangelhaft, sagt Reinhard Bütikofer.

Kommissionspräsident Barroso habe abermals bewiesen, dass er „der falsche Mann am falschen Platze“ sei. Die Europäische Kommission betreibe bei der Finanzaufsicht bloße Kosmetik, sie sei vor der Finanzlobby eingeknickt – dem Brand auf den Finanzmärkten komme man mit den Kommissions-Vorschlägen überhaupt nicht bei.

„Umweltschützer sind Menschenschützer“

Ein sehenswertes Interview der etwas anderen Art hat Reinhard Bütikofer dem Nachrichtensender n-tv gegeben.

Während eines Spaziergangs im Botanischen Garten in Berlin erzählte Bütikofer, was ihm und seiner Familie der Garten bedeutet, warum ihm die grüne Partei eine „Chinesische Zaubernuss“ geschenkt hat und was Umweltschutz mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat.

Die FDP will aus der Krise nichts lernen

„Wo ist das Ökologische bei der Linken, wo das Soziale bei der FDP? Haben CDU/CSU und SPD überhaupt einen Kurs?“
Nur die Grünen haben mit dem „Green New Deal“ ein wirksames Rezept für die Probleme unserer Zeit. Kurz vor dem Programmparteitag von Bündnis 90/Die Grünen hat Reinhard Bütikofer der „Rheinischen Post“ ein Interview gegeben. Es geht um Koalitionen, Köpfe – und natürlich um Europa.