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	<title>Reinhard Bütikofer &#187; Außenpolitik</title>
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		<title>Dual Use: Exportkontrolle ohne Zähne</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 08:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Europaparl]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass menschenrechtliche Erwägungen beim Export neuer Kommunikationstechnologien bisher kaum eine Rolle spielen, zeigen die geplanten Regelungen der EU zum Export von Gütern mit zivil-militärischem Verwendungszweck.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Artikel aus der Zeitschrift »Blätter« 12/2011:  ( photo credit : Markus Merz (FlickR)</p>
<h2>Dual Use: Exportkontrolle ohne Zähne</h2>
<p><span style="font-weight: bold;">von </span><span style="font-weight: bold;">Reinhard Bütikofer</span></p>
<div>
<p>Soziale Netzwerke, Mobiltelefone und das Internet spielen in den  Demokratiebewegungen des 21. Jahrhunderts eine zentrale Rolle. Das zeigten die  Massenproteste im Iran ebenso wie die arabische Rebellion. Hillary Clinton  bezeichnete diese Technologien gar als „<em>freedom technologies</em>“: In ihrer  Verbreitung sieht sie eine menschenrechtsorientierte Außenpolitik.<span><sup><sup>[1]</sup></sup></span></p>
<p>Doch mit der Ausbreitung der neuen Kommunikationstechnologien wächst in  vielen Staaten zugleich die Nachfrage nach entsprechender Überwachungstechnik.  Dass bei deren Export menschenrechtliche Erwägungen bisher kaum eine Rolle  spielen, zeigen die geplanten Regelungen der Europäischen Union zum Export von  Gütern mit doppeltem, das heißt zivil-militärischem, Verwendungszweck (<em>Dual  Use</em>).</p>
<p>Auf den ersten Blick scheinen viele dieser Güter harmlos. Doch schon wenige  Beispiele zeigen die Brisanz, die etwa hinter harmlosen Telefonanlagen stecken  kann. Denn sie lassen sich auch dazu verwenden, massenhaft Freiheits- und  Bürgerrechte zu verletzen, Menschen zu inhaftieren, zu foltern und zu töten.  Konkret geht es dabei um das Leben von Menschen, hinter deren Protest sich  unsere Regierungschefs, Außenminister und auch die EU-Außenbeauftragte Catherine  Ashton täglich mit starker Stimme stellen.</p>
<p>Das Unternehmen Nokia Siemens Networks (NSN), ein Joint Venture der deutschen  Siemens AG mit dem finnischen Nokia Konzern, hatte vor der gescheiterten  Protestwelle im Iran während der Jahreswende 2009/2010 ein Handy-Netzwerk samt  sogenanntem <em>Lawful Interception Gateway</em> (LIG) und einem <em>Monitoring  Centre</em> geliefert.<span><sup><sup>[2]</sup></sup></span> Mit beiden Systemen  lässt sich praktisch unbegrenzt Handy- und Internetkommunikation überwachen.  Während und nach dem Massenprotest war auffällig, wie gezielt, schnell und vor  allem massenhaft die iranischen Sicherheitskräfte die Protestler fassen konnten.  Anwälte der Inhaftierten berichteten alsbald von Handy- und Internetdaten, die  die Ankläger des Regimes als Belastungsmaterial vorlegten. Einmal identifiziert,  wurden viele Protestler aber auch umgehend verschleppt und ermordet. Viele der  Gefangenen wurden gefoltert und ungewöhnlich viele zum Tode durch den Strang  verurteilt – vermutlich nicht zuletzt zu Abschreckungszwecken.</p>
<p>Hier zeigt sich, welche fatalen Folgen der Export von <em>Dual-Use</em>-Gütern  zeitigen kann. Die europäischen Unternehmen exportieren solche  Überwachungssysteme mitunter in Länder, in denen es weder Demokratie noch  Rechtsstaat gibt, dafür aber allmächtige Sicherheitsdienste. So lieferte die  Firma Gamma Deutschland die Software Finisher an die ägyptische  Staatssicherheit, die damals noch im Dienst des inzwischen gestürzten Hosni  Mubarak stand. Diese Software hilft, das Internet systematisch zu überwachen und  die Namen oder Identitäten anonymer Blogger herauszufinden. Journalisten des MDR  haben nachgewiesen, wie mithilfe von Finisher Anti-Mubarak-Aktivisten  identifiziert und verhaftet wurden. Dass Finisher sogar den  Internettelefondienst Skype überwachen konnte, war den Aktivisten nicht klar.  Einigen von ihnen wurde dies zum Verhängnis: Sie wurden gefoltert, andere  starben in Haft. Gamma Deutschland hat an dem Export etwa 400 000 Euro verdient  – das Geschäft war legal.<span><sup><sup>[3]</sup></sup></span></p>
<p>Auch das Unternehmen Trovicor GmbH beteiligt sich an derartigen  Exportgeschäften. Die Firma wirbt auf ihrer Webseite mit dem Slogan: „Die Welt  zu einem sicheren Ort machen“. Weiter heißt es dort: „In der heutigen Welt  erfordern Bedrohungen der persönlichen und nationalen Sicherheit schnelles  Handeln. Die Lösungen müssen den rapide wachsenden Telekommunikationsmarkt und  seinen sich stetig ändernden Trends und Technologien reflektieren.“ Al Khanjar,  ein 39jähriger Lehrer aus Bahrain, wurde als eine solche Bedrohung der  nationalen Sicherheit eingestuft, verhaftet, geschlagen und monatelang gefangen  gehalten. Seine Identifizierung als Regimekritiker war möglich, weil Trovicor in  Kooperation mit Nokia Siemens Networks entsprechende Technologie an die Behörden  geliefert hatte.<span><sup><sup>[4]</sup></sup></span></p>
<p>Hierzulande wird derzeit über den geplanten Export von 200  Leopard-Kampfpanzern nach Saudi-Arabien diskutiert. Das Land hatte mit seinen  Panzern dem Regime in Bahrain bei der gewaltsamen Niederschlagung des Protestes  geholfen. Doch sind eigentlich Leopard-Panzer effektiver bei der Niederschlagung  einer Demokratiebewegung als Spionagesoftware, ebenfalls aus deutscher  Produktion? Auch Güter, deren militärischer oder sicherheitspolitischer Nutzen  sich dem Laien nicht auf Anhieb erschließt, können in menschenrechtlicher  Hinsicht eine fatale Wirkung entfalten.</p>
<h4>Ausweitung des EU-Exportregimes</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu fragen ist, ob nationale und europäische Exportrichtlinien nicht die oben  genannten Exporte hätten verhindern müssen. Müsste die Europäische Union, die  nun viel Geld aufwendet, um die Demokratiebewegungen in Nordafrika mit einem  Marshall-Plan zu stützen, nicht zuerst versuchen, Lücken bei der Kontrolle des  EU-Außenhandels zu schließen?</p>
<p>Die Europäische Kommission wacht laut EU-Vertrag über den EU-Außenhandel.  Bereits in der 90er Jahren hat sie die Bedeutung von <em>Dual-Use</em>-Gütern  erkannt. Immerhin machen diese Güter zehn Prozent des gesamten Außenhandels der  EU-Staaten aus.<span><sup><sup>[5]</sup></sup></span></p>
<p>Im Jahr 2000 trat mit Verordnung 1334/2000 ein EU-Exportregime für Güter mit  doppeltem Verwendungszweck in Kraft. Dieses sollte den Export von zehn  Güterkategorien – angefangen von nuklearem Material bis hin zu  Hochleistungscomputern sowie Produkten der Telekommunikation und der Luft- und  Raumfahrt – regeln. Das Ziel war hier jedoch nicht in erster Linie die Kontrolle  oder die gezielte Steuerung der Exportaktivitäten, sondern der möglichst  ungehinderte Handel mit diesen Gütern – allerdings nur zwischen den sechs  „befreundeten“ Nationen Australien, Kanada, Japan, Neuseeland, Norwegen, der  Schweiz und den USA. Da es hier nur um die Vereinheitlichung und Reduzierung  nationaler Exportregeln und unnötiger bürokratischer Hürden zwischen diesen,  allesamt demokratischen Ländern ging, war und ist an der Präferenz für den  freien Handel nichts auszusetzen.</p>
<p>Erst ab 2008 befasste sich die Europäische Kommission erstmals mit dem Export  von sensiblen Gütern an autoritäre und nicht-demokratische Staaten und schlug  eine massive Ausweitung des bis dahin bestehenden Regimes auf Länder wie China,  Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Malaysia usw. vor. Die Liste der  Kommission umfasste auch Länder, die keinerlei Abkommen im Bereich der  Nicht-Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen unterzeichnet hatten, wie  etwa Israel und Indien. Hinsichtlich der Güter beschränkte sich der  Kommissionsentwurf auf sechs Kategorien und variierte je nach Güterkategorie  noch einmal die Liste der möglichen Importländer.</p>
<p>Auf Menschenrechts- und Demokratieklauseln oder strikte Kontrollmechanismen  vor dem Export verzichtete die Europäische Kommission in ihrem Entwurf hingegen  völlig. Entweder war sie sich der Wirkungskraft dieser Exportgüter nicht bewusst  oder sie nahm das Risiko bewusst in Kauf. Fakt ist, dass der Vorschlag der  Kommission exakt dem System glich, das die Mitgliedstaaten bei den sechs  befreundeten Nationen anwandten, ganz so als gäbe es keine Unterschiede in der  Menschenrechts- und Außenpolitik der EU gegenüber China oder den USA. Immerhin  einige wenige Mitgliedstaaten sahen dies als ein Problem. So forderten etwa die  Niederlande und Dänemark in der zuständigen Ratsarbeitsgruppe, systematische  Vorabkontrollen einzuführen und einige besonders problematische Länder von der  Liste zu streichen.</p>
<h4>Keine Mehrheiten für Menschenrechte</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der zähen Verhandlungen zwischen Kommission und einigen  Mitgliedstaaten bekam das Europäische Parlament den Kommissionsentwurf erst im  Frühjahr 2010 auf den Tisch. Dabei fand der Vorschlag der grünen Fraktion im  Europäischen Parlament, Vorabkontrollen für alle Güterkategorien einzuführen, im  außenpolitischen Ausschuss die breite Zustimmung aller Fraktionen – von sehr  weit rechts bis sehr weit links. Motiviert durch den Fall von Nokia Siemens  Networks, der auch im Unterausschuss Menschenrechte in einer Anhörung  thematisiert wurde, fügten sie ihrem Vorschlag einen Passus zu Menschen- und  Bürgerrechten hinzu, der den Export von Produkten der Telekommunikation strikt  konditionieren sollte.<span><sup><sup>[6]</sup></sup></span></p>
<p>Doch in der späteren Abstimmung im Handelsausschuss wurde deutlich, welchen  zentralen Stellenwert Teile des Ausschusses dem Handel gegenüber  menschenrechtlichen Erwägungen beimessen: Mit 14 zu 12 Stimmen wurde nur ein  knappes Votum für die Einführung von strikteren Exportregeln erreicht. Aus  diesem Grund weigerte sich der Verhandlungsführer der konservativen Fraktion,  Daniel Caspary von der schwäbischen CDU, das Ergebnis als Mandat des  Außenhandelsausschusses für Verhandlungen mit Rat und Kommission anzusehen und  forderte eine erneute Abstimmung im Plenum des Europäischen Parlaments.</p>
<p>Dass dieses schließlich am 5. April 2011 das Vorhaben der Vorabkontrollen  aufgab und damit die Position der Ausschussmehrheiten revidierte, muss auch auf  das Wirken deutscher Politiker zurückgeführt werden. So wandte sich der damalige  Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) vor der Plenarabstimmung am 25. März  2011 in einem Brief an die deutschen Abgeordneten. In diesem machte er deutlich,  dass es um den Export von Gütern für „unkritische Zwecke“ gehe. Mit der  Vorabkontrolle würde man außerdem das „Ziel der Verfahrenserleichterung“  verfehlen, da sie für „Exporteure und die Verwaltung mit erheblichen  bürokratischen Belastungen verbunden“ sei. Die Annahme der Änderungsanträge  würde daher laut Minister Brüderle die deutsche Exportwirtschaft weiter  schwächen und das allgemeine Ziel der Europäischen Union, Verwaltungslasten und  Bürokratiekosten zu minimieren, in Frage stellen. Mit 15 Stimmen Mehrheit folgte  das Plenum dieser Argumentation.</p>
<p>Die neue Parlamentsposition schließlich schwächte auch die kritischen Stimmen  im Rat: Auch dort wurde die Forderung nach einer Vorabkontrolle aufgegeben.  Einmal mehr siegten so Handelsinteressen gegenüber demokratischer Solidarität  und außenpolitischer Vorsicht. Der Einführung eines zahnlosen und damit  unverantwortlichen Exportregimes stand damit nichts mehr im Weg.</p>
<p>Die darauf folgenden Verhandlungen mit Rat und Kommission waren in Windeseile  beendet, da es zwischen den drei Institutionen bereits zu Verhandlungsbeginn  keine Differenzen mehr gab. Nach dem Wegfall der strengen Vorabkontrollen  akzeptierten Rat und Kommission auch die ursprünglich von den Grünen  eingebrachte Menschenrechtsklausel für Telekommunikationstechnologie. Schnell  war man sich einig, dass Exporte von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck in  Länder mit Waffenembargos des EU-Rates, der OSZE oder der UN von nun an verboten  sein sollen.<span><sup><sup>[7]</sup></sup></span> Am 27. September 2011  nahm das Parlament dieses Schrumpfergebnis an und beendete das Verfahren mit  einer Einigung in erster Lesung.</p>
<p>Unterdessen denkt Handelskommissar De Gucht in einem Grünbuch bereits über  die Zukunft der EU-Exportkontrolle nach. Im Januar 2012 will er konkrete  Vorschläge machen.<span><sup><sup>[8]</sup></sup></span> Dem Kommissar schwebt  ein integriertes EU-System vor, das eine gemeinsame Risikobewertung, eine  dezentrale Organisation der Ausfuhrkontrolle, ein Informationsaustauschsystem  sowie europaweite Instrumente zur Identifizierung verdächtiger Vorgänge umfassen  soll.<span><sup><sup>[9]</sup></sup></span> Alle vier Elemente  waren bisher aus Gründen der nationalen Sicherheit unter der Kontrolle der  jeweiligen Hauptstädte verblieben.</p>
<p>Doch schon jetzt stößt de Gucht mit seinen Gedankenspielen auf den Widerstand  der deutschen Bundesregierung. Diese machte Ende Oktober in einer Stellungnahme  an die EU-Kommission unmissverständlich deutlich, dass ihr die deutsche  Exportindustrie wichtiger ist als eine erneute Reform der Ausfuhrkontrollen für  <em>Dual-Use</em>-Güter. Einer damit verbundenen Abgabe von Kompetenzen an die EU  oder einer zukünftigen Harmonisierung der EU-Exportkontrollen erteilte sie damit  bereits im Vorfeld eine Absage. Stattdessen favorisiert sie Vorschläge, die auf  Bürokratieabbau und verbesserte Ausfuhrmöglichkeiten für die Industrie setzen.  Und damit nicht genug: Das Thema Menschenrechte blendete die Bundesregierung in  ihrem Schreiben gleich völlig aus. Vielmehr heißt es dort, bei der  Ausfuhrkontrolle solle das „Bestreben, Proliferationsbemühungen und  destabilisierende Waffenanhäufungen zu verhindern, den legalen Handel,  insbesondere die Wirtschaftsbeziehungen mit den neuen Gestaltungsmächten nicht  unangemessen erschweren und verhindern“.<span><sup><sup>[10]</sup></sup></span> Zu diesen zählt die  Bundesregierung bemerkenswerterweise auch das autokratisch regierte  Saudi-Arabien oder die Atommacht Indien.</p>
<p>Spätestens jetzt sollten sich die nationalen Parlamente, allen voran die  deutschen Abgeordneten, daher endlich stärker in die Gestaltung der  EU-Außenhandelspolitik einmischen – schon um Schlimmeres zu verhindern. Der  Bundestag allerdings hat das Thema bisher weitgehend verschlafen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr size="1" />
<p><a name="_ftn1" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref1" target="_blank"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> Vgl. Dominic Rushe, US to  spend $30m fighting internet censorship, in: „The Guardian“, 12.5.2011.</p>
<p><a name="_ftn2" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref2" target="_blank"><sup><sup>[2]</sup></sup></a> Vgl. Hanna Nikkanen,  Technology failed in Iran, <a title="http://fifi.voima.fi" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://fifi.voima.fi/" target="_blank">http://fifi.voima.fi</a>, 1.3.2010 sowie dies., Nokia connects –  now in Iran, ebd., 22.6.2009.</p>
<p><a name="_ftn3" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref3" target="_blank"><sup><sup>[3]</sup></sup></a> Vgl. Christian Bergmann  und Marcus Weller, Berlin unterstützt Export von Spionagesoftware, in: FAKT  (ARD), 15.8.2011.</p>
<p><a name="_ftn4" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref4" target="_blank"><sup><sup>[4]</sup></sup></a> Vgl. Vernon Silver und  Ben Elgin, Torture in Bahrain Becomes Routine With Help From Nokia Siemens, in:  „Bloomberg News“, 22.8.2011.</p>
<p><a name="_ftn5" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref5" target="_blank"><sup><sup>[5]</sup></sup></a> Vgl. European Commission,  Note to the Trade Policy Committee, Brüssel 17.5.2010, S. 1.</p>
<p><a name="_ftn6" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref6" target="_blank"><sup><sup>[6]</sup></sup></a> Vgl. Legislative  Entschließung des Europäischen Parlaments vom 27.9.2011,  www.europarl.europa.eu.</p>
<p><a name="_ftn7" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref7" target="_blank"><sup><sup>[7]</sup></sup></a> Vgl. Pressemitteilung des  Europäischen Parlaments, Exporte von „sensiblen“ Gütern beschränken, 27.9.2011,  <a title="www.europarl.europa.eu" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.europarl.europa.eu/" target="_blank">www.europarl.europa.eu</a>.</p>
<p><a name="_ftn8" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref8" target="_blank"><sup><sup>[8]</sup></sup></a> Vgl. European Commission,  GREEN PAPER. The dual-use export control system of the European Union: ensuring  security and competitiveness in a changing world, Brüssel, 30.6.2011.</p>
<p><a name="_ftn9" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref9" target="_blank"><sup><sup>[9]</sup></sup></a> Vgl. Karel De Gucht, The  future of dual-use export controls in the European Union. 2011 Dual-use Exporter  Conference, Brüssel, 20.9.2011, <a title="http://trade.ec.europa.eu" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://trade.ec.europa.eu/" target="_blank">http://trade.ec.europa.eu</a>.</p>
<p><a name="_ftn10" href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/dual-use-exportkontrolle-ohne-zaehne%23_ftnref10" target="_blank"><sup><sup>[10]</sup></sup></a> Vgl. Die  Bundesregierung, Stellungnahme der Bundesregierung zum Grünbuch der Europäischen  Kommission zum EU-Ausfuhrkontrollsystem von <em>Dual-Use</em>-Gütern, Bonn  27.10.2011, S. 1f.</p>
<p>(aus: »Blätter« <a href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember" target="_blank">12/2011</a>, Seite 9-12)<br />
Themen: <a href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/themen/wirtschaft" target="_blank">Wirtschaft</a>, <a href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/themen/europa" target="_blank">Europa</a> und <a href="https://webmail.europarl.europa.eu/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.blaetter.de/archiv/themen/krieg-und-frieden" target="_blank">Krieg und Frieden</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bütis Woche: 17. November 2011, Israel: Aufschlussreiche Abstimmung im Europäischen Parlament</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[bütis woche]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Europaparl]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Abstimmung über eine Resolution des Europäischen Parlaments zum EU-US Gipfel am 28. November in den USA wurde auch eine kurze Passage zum Nahostkonflikt beschlossen. Dabei gab es eine Überraschung.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im Rahmen der Abstimmung über eine Resolution des Europäischen Parlaments zum EU-US Gipfel am 28. November in den USA wurde auch eine kurze Passage zum Nahostkonflikt beschlossen. Dabei gab es eine Überraschung.</p>
<p>Üblicherweise werden in solchen Resolutionen aus Anlass des einen oder anderen Gipfels zahlreiche Themen angetextet, die dort zur Sprache kommen sollen oder sollten. Das führt dann oft zum Fingerhakeln zwischen den unterschiedlichen Fraktionen und ihren jeweiligen Positionen zu all diesen Punkten. So war es diesmal auch, nicht zuletzt eben beim Nahostkonflikt.</p>
<p>Die britischen, tschechischen und polnischen Erzkonservativen (ECR) wollten zum Beispiel eine Textstelle gestrichen sehen, in der sich das Europäische Parlament dafür ausspricht, Palästina solle bei den Vereinten Nationen als Staat anerkannt werden. Die ECR unterlag erstaunlich eindeutig. Dann kam ein Grüner Antrag zur Abstimmung, den die Europäische Volkspartei (EVP) in den Vorverhandlungen kategorisch abgelehnt hatte. Der Text dieses Antrages kritisierte Israels Regierung wegen des aktuellen umfangreichen Wohnungsbauprogrammes in der Westbank und wegen der Entscheidung, der palästinensischen Autonomiebehörde ihr zustehende Gelder vorzuenthalten. In der Abstimmung darüber siegte die grüne Position mit 318 zu 246 Stimmen. Damit hatte niemand von uns gerechnet.</p>
<p>Hinterher sprach ich mit einem guten Freund Israels aus den Reihen der EVP. Er sagte, er habe die israelische Seite schon vielfach darauf hingewiesen, dass auch in seiner Fraktion die Unterstützung der Politik Israels immer mehr bröckle. &#8220;Wie sollte das auch anders sein, bei dieser Politik?&#8221;</p>
<p>Ich zähle mich auch zu den Freunden Israels. Und ich sehe es ähnlich. Diese eine kleine Abstimmung ist ein Menetekel für Netanjahu und Liberman.</p>
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		<title>Kohls Kanonade</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/08/24/kohls-kanonade/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 12:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[merkel]]></category>

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		<description><![CDATA[Helmut Kohl hat ein sensationelles Interview gegeben. Ich unterschreibe jeden Satz dieses Interviews...

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Helmut Kohl hat ein sensationelles Interview gegeben. Einen auch nur entfernt vergleichbaren Zerriss der deutschen Außenpolitik der letzten Jahre kenne ich nicht. Kohls Urteil ist vernichtend: &#8220;Kein Standpunkt, keine Idee, keine Verankerung, kein Kompass, kein Führungs- und Gestaltungswille&#8221;.</p>
<p>Ich unterschreibe jeden Satz dieses Interviews.</p>
<p>Wahrscheinlich wird sich die öffentliche Diskussion sehr darauf konzentrieren, wie brutal Kohl in diesem Interview mit seinem ehemaligen &#8220;Mädchen&#8221;, Angela Merkel, abrechnet. Nur ein Wort hat er etwa übrig für die Frage, ob die Aufgabe der Wehrpflicht ein Fehler sei: &#8220;Ja.&#8221; Eventuelle Ausflüchte der Kanzlerin oder der Bundesregierung insgesamt, die außenpolitische Lage sei eben extrem schwierig, wischt Kohl vom Tisch. Schwierig war es immer. Nicht die Schwierigkeiten charakterisieren die Lage, sondern völlige Desorientierung der politischen Führung, Kleinmut, zuviel Nationalismus, strategische Unfähigkeit.</p>
<p>Doch es wäre zu kurz gegriffen, läse man dieses Interview nur als Eruption einer grandiosen Enttäuschung über Angela Merkel. Kohl rechnet mit der deutschen Außenpolitik insgesamt ab. Er geißelt etwa die Fehlentscheidung aus rot-grüner Zeit 2003 den Stabilitäts- und Wachstumspakt verletzt und damit entwertet zu haben. Und Kohl wendet sich ausdrücklich gegen eine Stimmung im Lande, die Chancen außenpolitischer Gestaltung nicht erkennt, weil sie historische Verankerung ebenso vermissen lässt, wie Mut zur Gestaltung. Richtig beschreibt Kohl etwa wie haltlos das transatlantische Verhältnis Deutschlands zu den USA dümpelt. Man muss Kohls Interview als Chance zu einer breiten Diskussion über den Horizont und die Perspektiven deutscher Außenpolitik verstehen. Häme über Merkel, geschenkt. Wer macht es besser und wie?</p>
<p>Ich weiß, daß es kokett klingt, zu sagen, der Helmut Kohl dieses Interviews habe mehr gemeinsam mit der Außenpolitik der Grünen als mit der seiner eigenen Partei. Wahrscheinlich würde er das, auch wenn es stimmt, selbst nie einräumen. Aber um solche Schönheitspreise geht es nicht. Kohls Kanonade ist ein wertvoller Weckruf.</p>
<p>Möge die Debatte beginnen!</p>
<p>Das Interview von Helmut Kohl erschien in der <em>Internationale Politik</em>, Ausgabe September/Oktober 2011.</p>
<hr /> Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/-cherry-/2508285203/">“around the world”</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/-cherry-/">rachfog</a> auf www.flickr.com, Lizensiert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Creative Commons Namensnennung 2.0 US-Amerikanisch</a></p>
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		</item>
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		<title>Somalia: EU muss ihre Nothilfe sofort und drastisch aufstocken!</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/07/22/somalia-eu-muss-ihre-nothilfe-sofort-und-drastisch-aufstocken/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 12:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung von Reinhard Bütikofer und Ska Keller zur Hungersnot in Somalia: Die EU muss ihre Nothilfe sofort und drastisch aufstocken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Gemeinsame Pressemitteilung von Reinhard Bütikofer und Ska Keller zur Hungersnot in Somalia:</strong></p>
<p><strong>Die EU muss ihre Nothilfe sofort und drastisch aufstocken!</strong></p>
<p><em>Zur Ausrufung von Teilen Somalias als Hunger-Region durch die Vereinten Nationen erklärt, <strong>Ska Keller</strong>, entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen/EFA:</em></p>
<p>&#8220;Die knapp 6 Millionen Euro EU-Hilfen für das Flüchtlingslager in Kenia sowie die 27,8 Millionen für die gesamte Region sind nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein. In den letzten Tagen und Wochen hat sich die Lage in Somalia und seinen Nachbarländern dramatisch verschärft. Kenia und Äthiopien nehmen täglich jeweils bis zu 2000 Hungerflüchtlinge auf. Die EU darf dieser Hungertragödie nicht untätig zuschauen. Sie muss umgehend ausreichend Soforthilfen bereitstellen und dafür sorgen, dass sie schnellstmöglich vor Ort gelangt. Auch die Mitgliedsstaaten sind in der Pflicht, mehr zu geben. Es ist ein Skandal, dass sie sich seit Jahren nicht auf eine EU-Strategie für das Horn von Afrika einigen können. Die EU verpasst damit die Chance, ihrem Engagement in der Region einen politischen Rahmen zu geben, anstatt ganz überwiegend auf Militärgewalt zu setzen.&#8221;</p>
<p>Dem fügt <strong>Reinhard Bütikofer</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen/EFA folgendes hinzu:</p>
<p>&#8220;Im krassen Gegensatz zum Totalausfall der EU-Hungerhilfe sind dagegen die für Militärmaßnahmen bereitgestellten Finanzmittel. Die beiden EU-Militärmaßnahmen, die auf Somalia abzielen – ATALANTA und EUTM – konsumieren jährlich ca. 1,5 Milliarden Euro. Mit den Militärmaßnahmen stellt sich die EU zudem auf die Seite der völlig unfähigen und korrupten Übergangsregierung, was nun zur Folge hat, dass humanitären Helfern der EU der insbesondere der Zugang zu den Hungerprovinzen Bakool und Lower Shabelle versagt bleibt. Dort herrscht die islamistische Al Shabab-Miliz, die die Übergangsregierung bekämpft.&#8221;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>EU an Cameron: Mach mit, oder geh aus dem Weg!</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 13:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ashton]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum heutigen Treffen der EU-Außenminister erklärt Reinhard Bütikofer, verteidigungspolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: left; margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt; mso-ansi-language: DE;" lang="DE">Zum heutigen Treffen der EU-Außenminister erklärt <strong>Reinhard Bütikofer</strong>, verteidigungspolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:</span></em><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt; mso-ansi-language: DE;" lang="DE"></span></em></p>
<p>&#8220;Die EU-Außenminister haben heute die Möglichkeit, die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit der EU entscheidend zu stärken. Auf dem Tisch liegt dazu ein Bericht der Hohen Vertreterin Ashton. In ihm wird u.a. die Einrichtung eines kleinen, jedoch effizienten GSVP-Hauptquartiers in Brüssel empfohlen. Dieser Schritt ist überfällig, denn in der Vergangenheit ist viel kostbare Zeit und knappes Geld mit der Inbetriebnahme nationaler Hauptquartiere vergeudet worden. Bisher war es so, dass wenn eine Krise ihren Lauf nahm, für jede einzelne Mission erst einmal ein Ort gefunden werden musste, wo geplant und dann auch kommandiert werden konnte. Neue Kosten werden mit der Errichtung des Hauptquartiers nicht einhergehen, da es auf bestehende personelle Kapazitäten zurückgreift.</p>
<p>Ashtons Plan ist auch deswegen zu unterstützen, weil er versucht, die zivilen Aspekte einer Krisenreaktion angemessenen zu berücksichtigen. Explizit soll jedoch laut Entwurf verhindert werden, dass zivile und militärische Befehlsketten durcheinandergemischt werden und am Ende Miltärs über zivile Experten befehlen.</p>
<p>Schon 2003, als Deutschland, Frankreich und Benelux einen vergleichbaren Vorstoß machten, scheiterte die Idee am Kleingeist der britischen Regierung &#8211; Deutschland, Frankreich und Polen &#8211; sindgefordert, ihrem britischen Kollegen klar zu machen, dass es im gesamteuropäischen Interesse ist, wenn die EU über ein solches Hauptquartier verfügt. Ein britisches Veto käme zudem einer Rolle rückwärts in der europäischen Integrationsgeschichte gleich.</p>
<p>Für den Fall, dass die britische Regierung sich heute uneinsichtig gibt, sind die Außenminister der Weimar-Länder, aber auch Spanien und Italien als explizite Förderer des Hauptquartiers gefordert. Sie sollten dann der Hohen Repräsentantin die nötige Unterstützung für die Umstrukturierung geben, ohne das Ganze Hauptquartier zu nennen. Denn steht erst einmal diese neue Fähigkeit, dann wird wird man weiter sehen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Van Rompuy&#8217;s Voicemail</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2010/04/23/van-rompuys-voicemail/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 13:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[obama]]></category>
		<category><![CDATA[van Rompuy]]></category>

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		<description><![CDATA[Sometimes we Europeans are really good at not liking ourselves. Full of self-critical enthusiasm, we have, for decades, been obsessed with the snide remark by Henry Kissinger that Europe has no single telephone number. Well, under the rules of the Lisbon Treaty a few new broadband lines have now been installed for Barack Obama or Hu Jintao to use around-the-clock, 24/7...but some would prefer to stick with self-deprecation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Sometimes we Europeans are really good at not liking ourselves. Full of self-critical enthusiasm, we have, for decades, been obsessed with the snide remark by Henry Kissinger that Europe has no single telephone number. Well, under the rules of the Lisbon Treaty a few new broadband lines have now been installed for Barack Obama or Hu Jintao to use around-the-clock, 24/7&#8230;but some would prefer to stick with self-deprecation.</p>
<p>For example, Alexander Stubb, the Finnish foreign minister. According to Roger Cohen of The New York Times, at a recent NATO event Stubb joked that President Obama recently tried to call the new President of the European Council, but got his voicemail: “Good Evening, you’ve reached the European Union, Herman Van Rompuy speaking. We are closed for tonight. Please select from the following options. Press one for the French view, two for the German view, three for the British view, four for the Polish view, five for the Italian view, six for the Romanian view….”</p>
<p>I am sure Stubb’s tale earned him a round of hearty laughter from the Americans in the audience. It is true that European unity does not automatically follow from filling a few new leadership posts. However, isn’t this self-deprecating humor also an echo of the assessment heard now and again in Brussels, and quite often in Washington, that Europe can do what it wants to because it won’t be able to make itself a global player anyway?</p>
<p>For some time now the view of Europe from the US has been rather skeptical. I visited Washington with the European Parliament&#8217;s delegation for relations with the United States shortly after the Parliament&#8217;s rejection of the SWIFT agreement. At the National Security Council, the Department of State, the Treasury Department, and the Department of Homeland Security, we encountered a mix of perplexed questions and mild outrage. What is going on in Brussels and Strasbourg? Will it continue? Occasionally it was asked if Europe was abandoning the US. For a few of our interlocutors the decision against SWIFT was clear proof of Europe&#8217;s inability to follow enlightened American leadership. Others assumed the US was the victim of a Laocoönian entanglement among the European institutions.</p>
<p>One perspective that did not find much resonance in Washington was that the SWIFT decision, which found a cross-party majority in a self-confident and newly empowered European Parliament, reflected something positive: the development of a political will that stretches above and beyond – and can directly challenge – the traditional horse trading in the European Council. Most preferred, still, was the idea that the European Union presently (and perpetually) finds itself in a transitional phase as it learns how to find its footing, this time under the Lisbon Treaty. And, yes, please, when you Europeans have finally found yourselves, could you please come forward with a few concrete suggestions? Then we can talk.</p>
<p>I would not interpret American impatience with Europe only as criticism, but rather as a call for urgent help. We have to understand that the US, despite its reaffirmations of all the common values which the West shares, is no longer predisposed for transatlantic nostalgia. Nobody personifies this better than Barack Obama, the first pacific President of the United States, who grew up in Hawaii and Indonesia. He engages Europe with a cool pragmatism. Could one have imagined George W. Bush, &#8220;the bad guy&#8221;, simply cancelling his participation at a US-EU summit, as Obama has already done? Bush II was the president of an overextended western superpower known to snub its allies and offend European sensibilities while trying to defend its self-declared right to act like a hegemony. Obama, on the other hand, is the president of a country beginning to reorient itself towards a multi-polar world in which Asia is becoming a global power center. The US of the past was dominant because it was an assertive Atlantic power; the US of the future will be globally influential to the extent that it is successful as a pacific power. This realignment fundamentally questions the concept of the West. Case in point: Where was the West in Copenhagen when it was time to make a deal? Partly at the negotiating table, represented by Obama, and in part at the kiddies table, where Barroso, Merkel, Sarzoky &amp; Co. were seated.</p>
<p>The US&#8217;s call to Europe is this: We need you to help us solve global problems. Therein lie both opportunity and risk for Europe. The risk is becoming a superfluous accessory to a hegemony that is looking elsewhere. The opportunity would be to develop without presumption its own global outlook, one which would not automatically be viewed through transatlantic lenses. In the latter case Europe would then be for the US, and for all others, a very relevant partner.</p>
<p><em>The above article was written by Reinhard Bütikofer for EP Today and published in its Vol. 6 No. 3 edition on March 28, 2010.</em></p>
<hr />Foto: misterQM / <a href="http://www.photocase.com">photocase.com</a></p>
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		<title>Bütis Woche: 06.02.2010, Munich Security Conference: Here you can see how it really was.</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[bütis woche]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Münchner Sicherheitskonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Munich Security Conference]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Reinhard Bütikofer gewährt exklusive Einblicke in die Debatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Having a sharp debate at the Munich Security Conference 2010.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/02/sicherheitskonferenz1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1277" title="Bild von der Münchner Sicherheitskonferenz" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/02/sicherheitskonferenz1.jpg" alt="Bild von der Münchner Sicherheitskonferenz" width="528" height="400" /></a></p>
<hr />Foto: Reinhard Bütikofer (mobil)</p>
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		<title>Bütis Woche: 03.02.2010, Informeller Dialog über China</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[bütis woche]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[China Round Table]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute eröffnete und leitete Reinhard Bütikofer den 5. China Round Table im Europäischen Parlament. Es war die erste solche Veranstaltung seit der EP-Wahl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/02/China-Round-Table-013.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1249" title="China Round Table 013" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/02/China-Round-Table-013-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am 03. Februar eröffnete und leitete ich den 5. China Round Table im Europäischen Parlament. Es war die erste solche Veranstaltung seit der EP-Wahl. Zusammen mit Elmar Brok (EPP) hatte Glyn Ford (Labour) in der letzten Legislatur diese Reihe begonnen. Diesmal war das Thema: &#8220;Increasing mutual trust and reducing misperceptions&#8221;.</p>
<p>Trotz hoher Veranstaltungskonkurrenz im Haus platzte der Raum aus allen Nähten. Es nahmen über 110 Personen teil. Neben dem chinesischen Botschafter, der sich auch den Fragen der Teilnehmer stellte, waren Parlament, Kommission, Medien, NATO, Wissenschaft und eine breite Palette von Interessensvertretungen anwesend. Es gesellte sich auch ein General dazu, Head of the Military Household of the King of Belgium!</p>
<p><a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/02/China-Round-Table-0221.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1263" title="China Round Table 022" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/02/China-Round-Table-0221-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am interessantesten empfand ich einige sehr reflektierte Bemerkungen des chinesischen Botschafters, der früher außenpolitischer Berater von Wen Jiabao war. Da die Veranstaltung unter Chatham House Rules stattfand, kann ich nichts zitieren. Es wurde in der Diskussion aber von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, daß sich China in seiner bedeutsamer werdenden internationalen Verantwortung auch selbst umstellen und dabei lernen muss, mit den Erwartungen der Außenwelt produktiver umzugehen. Das sehe ich auch so.</p>
<hr />Fotos: 1. Foto: Song Zhe, Botschafter der Volksrepublik China zur Europäischen Union und Reinhard Bütikofer<br />
2. Foto: Von links nach rechts: Stanley Crossick,  Brussels Institute of Contemporary China Studies; Botschafter Song Zhe; Reinhard  Bütikofer; Glyn Ford, ehemaliges Mitglied des Europäischen  Parlaments</p>
<p>Fotoquelle: Büro Reinhard Bütikofer, MdEP</p>
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		</item>
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		<title>Grüne gegen EU-Training somalischer Soldaten</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/11/26/grune-gegen-eu-training-somalischer-soldaten/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseerklärung von Franziska Brantner und Reinhard Bütikofer zur Abstimmung zum Entschließungsantrag zum EU-Engagement in Somalia.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zur heutigen Abstimmung zum Entschließungsantrag zum EU-Engagement in Somalia, erklären Franziska Brantner, außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA und Reinhard Bütikofer, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen/EFA:</p>
<p>&#8220;Wir lehnen entschieden den heute angenommenen Entschließungsantrag zum EU-Engagement in Somalia ab. Konservative, Sozialisten und Liberale haben absolut blauäugig dem Rat einen Blankocheque für ein militärisches Engagement in Somalia ausgestellt, ohne dass dazu ein Gesamtkonzept von den Außen- und Verteidigungsministern vorgelegt worden wäre.</p>
<p>Wir sind sehr skeptisch gegenüber dem Plan, dass die EU im benachbarten Uganda 2-3000 somalische Sicherheitskräfte trainiert. Bis dato konnte uns der Rat nicht den Mehrwert eines EU-Engagements erklären. Denn vor Ort trainieren bereits die Mission AMISOM der Afrikanischen Union sowie Frankreich somalische Sicherheitskräfte. Wir bezweifeln darüber hinaus, dass die geplante Mission überhaupt einen Beitrag zum Staatsaufbau leisten kann, denn dafür braucht es mehr als eine Erhöhung der Kampfkraft der Truppen des Transitional Federal Government (TFG). Darüber hinaus befürchten wir, dass die von der EU trainierten und ausgerüsteten Sicherheitskräfte zu den Warlords überlaufen, die am meisten zahlen.</p>
<p>Wir fordern, dass das EU-Engagement in Somalia mehr sein muss, als einige tausend Soldaten zu trainieren und die Anti-Piraten Mission Atalanta auszuweiten. Die EU sollte darauf verzichten Atalanta  geographisch auszuweiten, und auch das Atalanta Mandat nicht auf Fischereiboote ausdehnen.</p>
<hr /> Foto: &#8220;around the world&#8221; von rachfog auf www.flickr.com, Lizensiert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Creative Commons Namensnennung 2.0 US-Amerikanisch</a> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>EU-Training somalischer Soldaten</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/11/17/eu-training-somalischer-soldaten/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Crisis Management Concept]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung zur Präsentation einer möglichen Somalia-Operation der EU von Franziska Brantner und Reinhard Bütikofer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zum ersten Mal haben heute EU-Offizielle die Pläne für eine mögliche Operation der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) zur Ausbildung von Soldaten für die Übergangsregierung (TFG) in Somalia vorgestellt.[1] Morgen werden die EU-Verteidigungsminister das so genannte Crisis Mangement Concept annehmen. Eine endgültige Entscheidung wird wohl erst nach der Vorlage einer Studie der UN über die Situation der Sicherheitskräfte erfolgen, die Ende November vorliegen soll. Stand der Dinge ist, dass die EU in enger Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union (AMISOM), etwa 2000-3000 somalische Soldaten trainieren soll. Zwei Ziele soll die neue EU-Mission laut Aussagen von Rat und Kommission haben: Staatsaufbau sowie die Eindämmung des Piratenproblems an Somalias Küste.</p>
<p>Zur heutigen Präsentation einer möglichen Somalia-Operation der EU erklären Franziska Brantner, außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA und Reinhard Bütikofer, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen/EFA:</p>
<p>„Nach der Präsentation sind aus Sicht der Grünen/EFA die Zweifel noch größer als zuvor. Das politische Gesamtkonzept für dieses Engagement ist völlig unklar. Unklar ist, wie das vage angesprochene Statebuilding in Somalia genau gemeint ist und praktisch funktionieren soll. Unklar ist auch die Rolle Frankreichs, als das Land, das derzeit bereits somalische Soldaten ausbildet und nun ein weitergehendes Engagement der EU einfordert. Es ist zudem nicht erkennbar, welchen Mehrwert eine EU-Mission haben kann. Ebenso wenig ist erkennbar, wie die potentiell von der EU außerhalb Somalia trainierten Soldaten daran gehindert werden können, dass sie nach der Ausbildung nicht zu einem der Warlords überlaufen.</p>
<p>Grundsätzlich bezweifeln wir, dass Somalias Übergangsregierung (TFG) über genügend Legitimation verfügt, dass ihr die EU mit erheblichem finanziellen und personellen Einsatz effektivere militärische Kräfte zur Hand gibt. Über allem aber steht die Frage, ob die EU sich mit dieser neuen, fraglichen und unausgegorenen Operation nicht verzettelt. Priorität wäre vielmehr aus unserer Sicht, dass die EU, die immer noch nicht personell voll besetzte Polizei-Mission in Afghanistan aufstockt.“</p>
<p><em>[1] Der Unterausschuss Sicherheit- und Verteidigung (SEDE) wurde von folgenden Personen unterrichtet: Carl Hartzell (Deputy Representative of Sweden to the Political and Security Committee), Roger Moore, (Director, European Commission, relations with the Horn of Africa, East and Southern Africa, Indian Ocean and Pacific), General Pierre-Michel Joanna, (Personal Representative of Mr Janvier Solana, HR, for Somalia).</em></p>
<hr /> Foto: &#8220;around the world&#8221; von rachfog auf www.flickr.com, Lizensiert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Creative Commons Namensnennung 2.0 US-Amerikanisch</a> </p>
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