Rohstoffe

Bergbau: Was treibt die EBRD? Teil II.

In der EBRD hat die Europäische Kommission erheblichen Einfluß. Schließlich verfügt sie zusammen mit den EU-Mitgliedsstaaten bis zu 60 Prozent der Anteile der EBRD. Nutzt die Kommission die sich daraus ergebenden Gestaltungsmöglichkeiten, um sicherzustellen, dass die zukünftige Bergbau-Strategie der EBRD mit den politischen Zielen der EU im Einklang steht?
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Rohstoffderivate: Warum nicht von den USA lernen?

Rohstoffmärkte sind volatil. Das ist schlicht ihre Natur. Aber die Preisschwankungen an Rohstoffmärkten haben extrem zugenommen. Das belastet die Industrie, und darum muss die Politik sich ernsthafte Gedanken machen, wie sie rohstoffabhängigen Unternehmen zur Seite stehen kann. Zusammen mit Martin Kneer, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM) habe ich am 24. September zu diesem Thema einen Meinungsbeitrag bei Euractiv veröffentlicht. Unser Vorschlag heißt: bona fide Hedging gewährleisten, aber exzessive Spekulation zurückdrängen.

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Seltene Erden zum Frühstück

Am 10. Juli organisierte ich eine Frühstücksveranstaltung im Rahmen der European Raw Materials Group (ERMG), einer Gruppe von EU-Parlamentariern die sich mit dem Thema Rohstoffe auseinandersetzt. Es gab hohen Zuspruch; auch 9 MdEPs aus 5 Fraktionen nahmen teil.

Bergbau: Was treibt die EBRD?

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) entwickelt eine neue Bergbau-Strategie. In einem Brief an die Europäische Kommission habe ich diese nun zusammen mit weiteren 21 Mitgliedern unserer Fraktion aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die EBRD-Strategie am Ende mit den politischen Zielen der Europäischen Union im Einklang steht. Zweifel daran sind derzeit durchaus angebracht.

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Ressourceneffizienz in der verarbeitenden Industrie

Am 20. Juni veranstaltete ich zusammen mit dem Zentralverband Oberflächentechnik, der französischen Fédération des Industries Mécaniques und der Organisation Greenovate Europe eine Abenddiskussion und Preisvergabe zu Ressourceneffizienz im verarbeitenden Gewerbe.

Author: (flickr) Astrid Kopp

Rohstoffspekulation: Preise sollen dem Markt folgen

Rohstoffpreise fahren Achterbahn. Grundstoffmärkte wie Lebensmittel und Metalle brechen Rekorde, um kurz danach wieder beträchtlich zu fallen. Von Privatanlegern über Banken bis zu Hedge-Fonds und Versicherungen: Viele Investorengruppen haben Rohstoffe in Zeiten krisenbedingter Verunsicherung für sich entdeckt.

Entschiedene Schritte zur Bekämpfung der Spekulation auf EU-Ebene sind notwendig und sollten nicht zuletzt den Handel auf Terminmärkten angehen und die Einführung von mehr Transparenz fordern .

Meinungsbeitrag von Reinhard Bütikofer und Gerhard Schick, veröffentlicht in der Wirtschaftswoche.

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Schiefergas: Vorsorge schützt vor Sorge

Mein Beitrag im Hauptstadt-Insider vom 7. Juni: Energieversorgung, Energiemix, Energiekosten – wenige Fragen bieten so verlässlich Stoff für Kontroversen. Aber seit jüngerer Zeit bereichert ein neues Thema mit streitigen Auffassungen die Diskussionen: Schiefergas.

Gegen Rohstoffspekulation: Ungewöhnliche Koalition erfolgreich im EP

Im Industrieausschuss des Europäischen Parlaments wurde heute über Vorschläge zur MiFID-Richtlinie abgestimmt. MiFID heißt Markets in Financial Instruments Directive. Das klingt schrecklich unzugänglich. Praktisch ging es uns darum ob der Industrieausschuss sich gegen Rohstoffspekulation positioniert oder dieses Anliegen links liegen lässt.

Rohstoffpolitik: Ein Nischenthema rückt ins Rampenlicht

Die Rohstoffstrategie der EU-Kommission setzt vor allem auf Diplomatie und Bekämpfung von Handelsverzerrungen, um den Zugang zu Rohstoffen sicherzustellen. Das allein reicht aber nicht. Angesichts der globalen Verschränkung der Wertschöpfungsketten werden sich alle Akteure auch um strategische Kooperation und resource governance Gedanken machen müssen. Mein Beitrag in der jüngsten Ausgabe der VDMA-Nachrichten ist hier abrufbar.

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USA/EU/Japan: Handelskonflikt mit China um Seltene Erden

Mit der Einreichung einer Beschwerde gegen China bei der Welthandelsorganisation (WTO) haben die USA, die EU und Japan gemeinsam dem Handelsstreit um Rohstoffe eine neue Drehung gegeben. Waren mit einer vergleichbaren Beschwerde, die wegen 9 Rohstoffen von EU, USA und Mexiko eingereicht worden war, diese Länder im Januar in zweiter Instanz erfolgreich gewesen, so richtet sich die neuerliche Beschwerde diesmal um die berühmten Seltenen Erden.