GREEN NEW DEAL

Die Bewältigung der Krisen erfordert grundlegende Reformen. Der EU kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Diese Kategorie hält Artikel rund um den „Green New Deal“ bereit.

Wie bedroht ist Europa?

Der europäische Integrationsprozess muss weiter vorangetrieben werden.

Mit einem Zerbrechen der gemeinsamen Währung wäre ein dramatischer Rückschlag für das gesamte Integrationsunterfangen verbunden. Wenn das Paradigma von der „ever closer union“ scheiterte, dann würden die falschen Propheten nationalen Eigensinns auftreten und mit gegenreformatorischem Eifer Europas Zukunft auf den Altären ihrer althergebrachten Götzen opfern.

Die EU muss sich nicht, wie viele Föderalisten meinen, zu den so oft berufenen „Vereinigten Staaten von Europa“ mausern, um auf der Höhe der Geschichte agieren zu können. Aber die Mitgliedsländer müssen auf vier zentralen Gebieten in Zukunft ihre Souveränität stärker gemeinsam wahrnehmen.

(Photo Credit: FlickR, author fdecomite)

Grüne Industriepolitik – wir bleiben dran!

Weniger als ein Monat ist vergangen seit unserer Konferenz „Reindustrialising Europe – The Green Way“ und schon haben wir nachgelegt. Unter den Titel „Reindustrialising Europe in a circular economy“ organisierten wir zusammen mit der NGO „European Partners for the Environment“ (EPE) eine Diskussion im Europäischen Parlament.

Photo Credit: Wikimedia Commons – Author Crovax200

Grüne Konferenz zur Reindustrialisierung Europas

Grüne aus Frankreich, Österreich, Deutschland, Schweden, Tschechien, Belgien, den Niederlanden, Irland und Großbritannien trafen sich letzte Woche mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zu einer spannenden Diskussion über das Thema „Reindustrialising Europe – The Green Way“.

Bütis Woche, 12. Mai: Wie grün wird die Chemie?

Im Rahmen des „Spring Council“ der Europäischen Grünen Partei organisierte ich am 12. Mai wieder einen Workshop zu Industriepolitik. Auf diesen Workshop war eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung Gegenstand mit dem Titel „Going Green: Chemie – Handlungsfelder für eine ressourceneffiziente Chemieindustrie“.

Green New Deal: aber wie?

Mein Beitrag aus dem Jahrbuch Ökologie 2012: Der Green New Deal ist eine Transformationsstrategie, deren Aktualität unvermindert gilt. Aber er ist so etwas wie eine verheißungsvolle, sogar Sieg versprechende Revolution, die ihr revolutionäres Subjekt noch sucht. Es gibt zwar ein gut begründbares Vorhaben und beeindruckend viele Ansätze, aber es gibt kein hinreichend starkes Narrativ. Der Green New Deal ist nicht so sehr eine Idee, die die Massen ergreifen könnte, sondern mehr ein Konzept. Die vierte Dimension des Green New Deal, neben der makro-ökonomischen, der industriepolitischen und der sozialen, nämlich die kulturelle, die lebensweltliche Dimension, ist unterentwickelt. Mein Fazit: Wir müssen den Green New Deal fundamentaler erzählen als bisher.

Europa in der Krise – wächst das Rettende auch?

Der Green New Deal war im Europawahlkampf 2009 ein für viele Wählerinnen und Wähler hoch attraktives Ziel. Und das nicht nur in Deutschland, wo wir nicht zuletzt wegen dieser grünen Alternative zur real existierenden Krise besser abschnitten als je zuvor, sondern auch in Frankreich und etlichen anderen Mitgliedsländern. Zwei Jahre später ist es an der Zeit zu fragen, wie weit wir mit unserer Green New Deal Strategie seither gekommen sind. Um es vorweg zu nehmen: die Bilanz ist gemischt.