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	<title>Reinhard Bütikofer &#187; Green New Deal</title>
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		<title>Green New Deal: aber wie?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 13:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Europaparl]]></category>
		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Greens]]></category>
		<category><![CDATA[headline]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Beitrag aus dem Jahrbuch Ökologie 2012: Der Green New Deal ist eine Transformationsstrategie, deren Aktualität unvermindert gilt. Aber er ist so etwas wie eine verheißungsvolle, sogar Sieg versprechende Revolution, die ihr revolutionäres Subjekt noch sucht.  Es gibt zwar ein gut begründbares Vorhaben und beeindruckend viele Ansätze, aber es gibt kein hinreichend starkes Narrativ. Der Green New Deal ist nicht so sehr eine Idee, die die Massen ergreifen könnte, sondern mehr ein Konzept. Die vierte Dimension des Green New Deal, neben der makro-ökonomischen, der industriepolitischen und der sozialen, nämlich die kulturelle, die lebensweltliche Dimension, ist unterentwickelt. Mein Fazit: Wir müssen den Green New Deal fundamentaler erzählen als bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="189">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><em>Reinhard Bütikofer </em>&nbsp;</p>
<p>Beitrag aus dem<a href="http://jahrbuch-oekologie.de/inhalt2012.htm"> Jahrbuch Ökologie 2012 (Hrsg. Prof. Simonis et al.)</a>: Green New Deal: aber wie?</p>
<p><em><br />
</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="301">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Green New   Deal: aber wie? </strong>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="495">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Der Green New Deal ist eine   Transformationsstrategie hoher Aktualität, eine Sieg verheißende Revolution,   die ihr revolutionäres Subjekt aber noch sucht. Es besteht trotz beeindruckend   vieler Ansätze eine strategische Lücke, die erst noch geschlos­sen werden   muss.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Im   September 2010 fand in Malaysia mit offizieller Unterstützung der Regierung   ein Green-New-Deal-Kongress statt. Dieses Jahr kommt wieder einer. Hoppla,   dachte ich, als ich das Titelblatt der Einladung dazu sah. Bei näherer   Betrachtung legte sich die beginnende Begeiste­rung wieder: Tatsächlich   handelte es sich um eine „International Greentech &amp; Eco Products   Exhibition &amp; Conference“.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="507">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Was sagt das, wenn der Green New Deal als   Werbeslogan ge­braucht wird? Zeigt es die Kraft des Konzepts, oder spricht es   dafür, dass sich diese Parole wunderbar als Allerweltsverpackung für grün   aufgehübschtes Business-as-usual verwenden lässt? Material für zeit­geistig   gewiefte Public Relations-Manager und Spin-Doktoren?&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="175">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Erwartungen … </strong>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Als die Europäischen Grünen sich im   Europawahlkampf des Jahres 2009 verabredeten, den „Green New Deal“ ins   Zentrum ihres pro­grammatischen Angebots zu rücken, geschah das in der   Hoffnung, damit eine neue, hegemonie-fähige Antwort auf die offenkundige,   dreifache Krisensituation zu geben: auf die Finanzkrise, die ökologi­sche   Krise und die mit beiden verbundene soziale Krise. Als Wahl­kampfkonzept   funktionierte das und die deutlich gestärkt aus jener Wahl hervorgegangene   grüne Europafraktion hat den Green New Deal seither auch als einen   Schwerpunkt ihrer Arbeit weiter verfolgt. Doch von Hegemonie kann bei weitem   keine Rede sein.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="185">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">&nbsp;</p>
<p><strong>&#8230; und Realitäten </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Die Antwort der Europäischen Union auf die   Krise heißt „EU 2020“-Strategie. Darin finden sich zahlreiche Anleihen aus   dem Arsenal des Green New Deal, aber die Strategie bleibt so halbherzig wie   früher die sogenannte Lissabon-Strategie war. Halbherzig in den Zielen,   halbher­zig in der Umsetzung, halbherzig auch dann, wenn das Europäische   Parlament einen schönen Green-Jobs-Bericht verabschiedet. Denn der Bericht   bleibt Papier.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="189">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Jahrbuch Ökologie 2012</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Der Haushaltsentwurf der Europäischen Union   für das Jahr 2012 enthält auch nicht ansatzweise die Ausgabeprioritäten, die   sich eigent­lich aus der EU-2020-Strategie im Bereich der Energiepolitik   ergeben müssten. Gleichzeitig blockieren die EU-Mitgliedsländer halbwegs   ehrgeizige klimapolitische Ziele der Union. Die Europäische Kommis­sion   kuscht; das Europäische Parlament benennt zwar höhere Ziele, hat aber die   Kraft nicht, dafür zu kämpfen; die Öffentlichkeit findet das alles gerade   nicht interessant. Green New Deal? Eher Grey Old Status Quo.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="140">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Die USA … </strong>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Green-New-Deal-Erwartungen haben sich auch   anderenorts als über­höht erwiesen. Die USA wollen im zweiten Jahr von Obamas   Amtszeit weniger von einem Green-New-Deal-Aufbruch wissen, als dessen   Wahlkampf und Regierungsbeginn zu versprechen schienen. Die Ent­täuschung ist   entsprechend groß. Klimapolitik: nächste Frage. Green Jobs: war mal so ´ne   Idee. Makro-ökonomische Re-Regulierung: Wall Street ist gerade dabei zu   zersetzen, was das Dodd-Frank-Gesetz an Erneuerung zustande brachte. Soziale   Kohäsion: Schlimmer war es seit Jahrzehnten nicht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="155">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">&nbsp;</p>
<p><strong>… und China </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ex oriente lux? Auch nicht. Chinas 12.   Fünf-Jahres-Plan setzt ehrgeizi­ge grüne Ziele beim Ausbau Erneuerbarer   Energien. Schon jetzt hat das Land in diesem Bereich als Produzent den Rest   der Welt hinter sich gelassen. Doch insgesamt hat sich, „harmonische“   Gesellschaft hin oder her, am „GNP-ism“, am Glauben an das   Bruttosozialprodukt als zentrale Wachstumsphilosophie kaum etwas geändert.   Und in den ersten Monaten des Jahres 2011 hat sich die Energieintensität des   chi­nesischen Wirtschaftswachstums wieder erhöht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="162">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">&nbsp;</p>
<p><strong>Zwischenfazit </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="510">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">War der globale Green New Deal also ein Traum, der wieder   zerron­nen ist? Nein, das auch nicht. Der Green New Deal ist eine Transfor­mationsstrategie,   deren Aktualität unvermindert gilt. Aber er ist so etwas wie eine   verheißungsvolle, sogar Sieg versprechende Revolution, die ihr revolutionäres   Subjekt noch sucht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Einzelne Avantgarden, die eine solche Transformation   anführen möchten, sind durchaus auszumachen. Und das nicht nur bei NGOs oder   in der Politik, sondern auch in Verwaltungen, unter Forschern,</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">gar in der Wirtschaft. Wenn man es erst einmal in den   Blick fasst, fin­det man sogar beeindruckend viele   Ansätze, Projekte, Beiträge, die zu einem Green New Deal gehören. Aber es   gelingt noch nicht, sie strate­gisch wirksam zu verknüpfen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="203">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">&nbsp;</p>
<p><strong>Strategische Lücke </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Als   Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Rohstoffstra­tegie liegt   mir das Thema Rohstoffe besonders am Herzen. Einige Bei­spiele aus diesem   Bereich sollen daher hier als Anschauungsmaterial dafür dienen, wo ich die   strategische Lücke sehe.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Das United Nations Environmental Programme hat   im Mai 2011 ei­ne Studie des International Resource Panel veröffentlicht, in   der unter anderem die Frage untersucht worden ist, wie stark 60 verschiedene   Metalle global im Gebrauch sind und wie stark sie wiederverwertet werden   (UNEP 2011). Für gerade einmal 18 von ihnen kommen die Forscher auf   Recycling-Raten von über 50 %; bei den weitaus meisten dagegen liegen sie   unter 1 %. Für eine Politik, die qua Green New Deal den Übergang zu einer   kohlenstoff-armen Wirtschaft betreiben will, ergibt sich da ein weites   Handlungsfeld.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Die Wissenschaftler plädieren für eine   Kreislaufwirtschaft als Kern­antwort, benennen Forschung und Entwicklung, den   Stopp illegalen Abfallexports und die Weiterentwicklung der   Recycling-Regulierung als dringende Aufgaben. Sie treffen sich   interessanterweise bei diesen Schlussfolgerungen ganz gut mit Forderungen,   die der Verband der europäischen Nicht-Eisen-Metall-Industrie, Eurometaux, an   die Politik stellt. Auch Umweltverbände wie das Europäische Umweltbüro (EEB)   sind sehr sachkundig dabei, eine solche Agenda zu befördern. Doch ob es   gelingt, im September 2011 im Europäischen Parlament eine Stel­lungnahme zur   EU-Rohstoffstrategie zu beschließen, die diesem öko­logisch-innovativen   Denken folgt oder ob der Widerstand obsiegt, der ökologische Innovation als   Wirtschaftsrisiko sieht beziehungsweise schlicht entgegenstehende Interessen   unter Schutz stellen will, das ist trotz dieser sich ergänzenden Beiträge so   unterschiedlicher Akteure ungewiss. Und ungewiss ist auch, ob gegebenenfalls   aus einem Be­schluss des Europäischen Parlamentes dann für das Handeln der   Mit­gliedstaaten, auf die es ja ankommt, praktische Konsequenzen folgen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="138">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">&nbsp;</p>
<p><strong>Was fehlt? </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Was also fehlt? Es gibt zwar ein gut   begründbares Vorhaben, aber es gibt kein hinreichend starkes Narrativ. Der   Green New Deal ist nicht</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="189">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506" height="98">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">so sehr eine Idee, die die Massen ergreifen   könnte, sondern mehr ein Konzept. Die vierte Dimension des Green New Deal,   neben der mak­ro-ökonomischen, der industriepolitischen und der sozialen,   nämlich die kulturelle, die lebensweltliche Dimension, ist unterentwickelt.   Der Green New Deal erscheint zu wenig als konkrete Antwort auf die Fra­ge:   Wie wollen wir leben? Der Green New Deal drückt nicht Bewe­gung aus, sondern   Management. Heiße Herzen mobilisiert er nicht ebenso wie kühle Rechner. Er   ist zu wenig emotionalisierbar und nicht besonders massentauglich.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="506">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ich bin ein Fan des Green New Deal, nach wie   vor. Aber wir müs­sen ihn anders anpacken, wenn wir ihn hegemonial machen   wollen. Die Tatsache, dass etliche in der Öko-Familie vom Green New Deal   wieder lieber weg wollen und zurück zur großen Erzählung von den Grenzen des   Wachstums, ist ein Hinweis auf das entscheidende Man­ko. Wir müssen den Green   New Deal fundamentaler erzählen als bis­her. Geht das? Den Versuch ist es wert.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="122">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="554">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="502">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="346">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Sassnitz bis Schwerin – Es ist Zeit für mehr GRÜN</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/08/23/von-sassnitz-bis-schwerin-%e2%80%93-es-ist-zeit-fur-mehr-grun/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 09:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[bütis woche]]></category>
		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>

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		<description><![CDATA[In weniger als 2 Wochen wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ich war in der letzten Woche im Land unterwegs, habe zahlreiche Gespräche mit Unternehmen, Verbänden und Menschen vor Ort gefügt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In weniger als 2 Wochen wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ich war in der letzten Woche im Land unterwegs, habe zahlreiche Gespräche mit Unternehmen, Verbänden und Menschen vor Ort gefügt.</p>
<p><strong>Erneuerbare Energien</strong></p>
<p>Immer wieder ging es in meinen Gesprächen um die Entwicklung der Erneuerbaren Energien, ganz egal ob am Wahlkampfstand oder bei Unternehmen wie Nordex, e.n.o. energy, German Pellets oder im Hafen Sassnitz-Mukran, von wo aus Offshore-Wind-Projekte unternommen werden. Bereits 2016 könnte Mecklenburg-Vorpommern das erste Bundesland werden, das 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien deckt. In Rostock hat sich ein erfolgreiches Windcluster entwickelt. Leider wurde auch klar, wie viele Chancen die Landesregierung bereits verstreichen ließ. So verschleppte die Rot-Schwarze Koalition den stärkeren Ausbau der Windkraft. Der Bundesverband Windenergie schätzt beispielsweise den Investitionsstau durch Verzögerungen bei der Freigabe von Eignungsflächen allein in MV auf ca. 1,5 Milliarden Euro. Aktuell sind nur 0,7 Prozent der Landesfläche als Windeignungsgebiete ausgewiesen. Wir fordern 2 Prozent. Besonders das Repowering, der Ersatz alter durch neue, leistungsstärkere Anlagen ist ins Stocken geraten.</p>
<p><strong>Innovation und Forschung</strong></p>
<p>Ein junges und innovatives Start-Up-Unternehmen konnte ich in Rehna besuchen. Die PMC GmbH (übrigens gefördert aus europäischen Mitteln) stellt mithilfe von Verbundstoffen (Glas- und Kohlefaser) Bauteile für ICE Züge her, die um ein vielfaches leichter sind. Das Rechenbeispiel ist einfach: Macht man eine U-Bahn, die alle 30 Sekunden hält und wieder anfährt um 100 Kilogramm leichter, werden zwischen Start und Stopp 200 Kilogramm weniger Masse bewegt. Das reduziert den Energieverbauch enorm und bedeutet bei einem einzigen Zug eine Einsparung von bis 17.000 Tonnen CO<sub>2 </sub>im Jahr. Wohin der Weg in Sachen Innovation für ein Unternehmen gehen kann, zeigt das Beispiel Mecklenburger Metallgusswerke in Waren (Müritz). Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei der Herstellung großer Schiffspropeller und liefert an Werften weltweit.</p>
<p><strong>Bildung und Ausbildung</strong></p>
<p>Bei der Handwerkskammer standen die Themen berufliche Bildung und Lehrlingsmangel im Mittelpunkt. Aktuell sind im Bereich der Handwerkskammer Schwerin noch 250 Lehrstellen unbesetzt, da geeignete BewerberInnen fehlen. Ich habe angeregt, noch stärker an Jugendliche mit Migrationshintergrund zu denken, die große Probleme haben, Lehrstellen zu finden. In Berlin etwa warten viele Menschen auf eine Lehrstelle, in Mecklenburg-Vorpommern werden händeringend junge Menschen gesucht.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Bei einem Gespräch mit dem Landesverband der Kutter- und Küstenfischer  diskutierten wir die anstehende Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik. Wir waren uns einig, dass die bisherige Fischereipolitik der EU gescheitert und eine Reform dringend nötig ist. Wir müssen den Weg zu einer nachhaltigen und langfristig ausgerichteten Fischereipolitik beschreiten. Dass die Quoten zukünftig anhand langfristiger wissenschaftlicher Managementpläne vergeben werden sollen, und nicht mehr der politischen Verhandlung unterliegen, ist vernünftig. Aber anstatt die Flottenkapazität durch einen unqualifizierten Lizenzhandel zu verringern, sollten diejenigen Fischer einen bevorzugten Zugang zu den Gewässern erhalten, die einen ökologischen und sozialen Beitrag leisten. Einen guten Beitrag zu einer sachlichen Debatte leistet ein Modellprojekt des WWF. Drei Fischerboote auf Rügen werden für zwei Jahre mit Kameras ausgestattet, um zu überprüfen, wie hoch tatsächlich der Beifang von Meeressäugern und Vögeln bei der Stellnetzfischerei ist.</p>
<p><strong>Es ist Zeit für GRÜN</strong></p>
<p>Dies sind nur einige der Beispiele und guten Initiativen, die ich in dieser Woche gesehen habe. Mecklenburg-Vorpommern hat, so mein Fazit, mehr Potential, als allgemein wahrgenommen wird. Es ist Zeit, dass das Land mit einer entschlossenen grünen Politik seine Chancen nutzt. Es ist Zeit für eine starke grüne Politik in Mecklenburg-Vorpommern.
<a href='http://reinhardbuetikofer.eu/2011/08/23/von-sassnitz-bis-schwerin-%e2%80%93-es-ist-zeit-fur-mehr-grun/dscn1367/' title='Besuch der Mecklenburger Metallgusswerke (Manfred Achtenhagen, Geschäftsführer Manfred Urban und Jürgen Eberlein, Constantin Trettler, Christian Prasser)'><img width="150" height="150" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/08/DSCN1367-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Besuch der Mecklenburger Metallgusswerke (Manfred Achtenhagen, Geschäftsführer Manfred Urban und Jürgen Eberlein, Constantin Trettler, Christian Prasser)" title="Besuch der Mecklenburger Metallgusswerke (Manfred Achtenhagen, Geschäftsführer Manfred Urban und Jürgen Eberlein, Constantin Trettler, Christian Prasser)" /></a>
<a href='http://reinhardbuetikofer.eu/2011/08/23/von-sassnitz-bis-schwerin-%e2%80%93-es-ist-zeit-fur-mehr-grun/dscn1437/' title='Silke Gajek und Reinhard Bütikofer bei German Pellets'><img width="150" height="150" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/08/DSCN1437-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Silke Gajek und Reinhard Bütikofer bei German Pellets" title="Silke Gajek und Reinhard Bütikofer bei German Pellets" /></a>
<a href='http://reinhardbuetikofer.eu/2011/08/23/von-sassnitz-bis-schwerin-%e2%80%93-es-ist-zeit-fur-mehr-grun/dscn1496/' title='Infostand in Schwerin'><img width="150" height="150" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/08/DSCN1496-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Infostand in Schwerin" title="Infostand in Schwerin" /></a>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Europäische Projekt nicht aufs Spiel setzen</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/06/21/das-europaische-projekt-nicht-aufs-spiel-setzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 09:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Europäische Projekt steht vor einer der größten Krisen seiner Geschichte. Am grünen Bundesparteitag fordern wir ein gemeinsames Vorgehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Neben dem Atomausstieg und der Energiewende gibt es bei der <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/rubrik/18/18845.bdk_2011_berlin.htm" target="_blank">Grünen  Bundesdelegiertenkonferenz am 25.6. in Berlin</a> noch ein zweites Thema: Es  trägt die Überschrift &#8220;<strong>Die Krise gemeinsam überwinden. Das Europäische Projekt nicht aufs Spiel setzen.</strong>&#8221; und befasst sich mit der  Griechenland-Krise, die längst zu einer Krise der europäischen  Integration wird.</p>
<p>Die Folgen der immensen Verschuldung Griechenlands haben die Eurozone  gehörig ins Wackeln gebracht. Wie geht es weiter? Der Antrag, der auch  einen Green New Deal für Griechenland vorschlägt, wurde unter der  Federführung von <a href="http://www.sven-giegold.de/2011/die-krise-gemeinsam-uberwinden-das-europaische-projekt-nicht-aufs-spiel-setzen/" target="_blank">Sven Giegold</a>, <a href="http://www.rebecca-harms.de/" target="_blank">Rebecca Harms </a>und mir zusammen mit der  Bundesebene verfasst.</p>
<p><a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dok/383/383968.die_krise_gemeinsam_ueberwinden_das_euro.htm" target="_blank">Hier geht es zum Antrag</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Europa in der Krise &#8211; wächst das Rettende auch?</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/05/30/europa-in-der-krise-wachst-das-rettende-auch/</link>
		<comments>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/05/30/europa-in-der-krise-wachst-das-rettende-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 10:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europaparl]]></category>
		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Europa 2020]]></category>
		<category><![CDATA[grüne Europäische Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Giegold]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Green New Deal war im Europawahlkampf 2009 ein für viele Wählerinnen und Wähler hoch attraktives Ziel. Und das nicht nur in Deutschland, wo wir nicht zuletzt wegen dieser grünen Alternative zur real existierenden Krise besser abschnitten als je zuvor, sondern auch in Frankreich und etlichen anderen Mitgliedsländern. Zwei Jahre später ist es an der Zeit zu fragen, wie weit wir mit unserer Green New Deal Strategie seither gekommen sind. Um es vorweg zu nehmen: die Bilanz ist gemischt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/12/eu_einkaufswagen_300.jpg"><img src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/12/eu_einkaufswagen_300-150x150.jpg" alt="" title="eu_einkaufswagen_300" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2172" /></a>Der Green New Deal war im Europawahlkampf 2009 ein für viele Wählerinnen und Wähler hoch attraktives Ziel. Und das nicht nur in Deutschland, wo wir nicht zuletzt wegen dieser grünen Alternative zur real existierenden Krise besser abschnitten als je zuvor, sondern auch in Frankreich und etlichen anderen Mitgliedsländern. Zwei Jahre später ist es an der Zeit zu fragen, wie weit wir mit unserer Green New Deal Strategie seither gekommen sind. Um es vorweg zu nehmen: die Bilanz ist gemischt.</p>
<p>Als Europafraktion ist es uns durchaus gelungen den Green New Deal zu einem Eckpunkt unserer Arbeit zu machen. Es gibt eine fraktionsinterne Arbeitsgruppe, die sich mit den unterschiedlichen Aspekten des Green New Deals befasst, industriepolitisch, makroökonomisch, sozial und kulturell. Elisabeth Schroedter gelang es, <strong><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2010-0234+0+DOC+XML+V0//DE&#038;language=DE ">einen schönen Bericht zu Green Jobs</a> </strong> zu erstellen. Sven Giegold und ich haben eine <a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2010/02/Green_New_Deal.pdf "><strong>ausführliche Broschüre</strong></a> mehrfach aufgelegt, die inzwischen nicht nur ins Englische, sondern auch ins Russische übersetzt wurde.<br />
Wir haben auf verschiedenen Ebenen Studien initiiert: in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, in Tschechien, Bulgarien und Spanien. Momentan leiten wir gerade etwas Ähnliches für die Makroregion Donau in die Wege. Teilweise haben wir im Rahmen des Green New Deal &#8211; branchenspezifische Fragestellungen näher untersucht, etwa zur <strong><a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/01/Rare-earths-study_Oeko-Institut_Jan-2011.pdf ">Rohstoffpolitik</a></strong>  oder zum <a href="http://www.heide-ruehle.de/heide2007/media/doc/1298037765785.pdf "><strong>Maschinenbau</strong></a> ; für den Chemiebereich bereiten wir das gerade vor. Die Makroökonomische Dimension des Green New Deals hat vor allem unser Team im Wirtschaftsausschuss intensiv verfolgt, und wir haben uns als Gesamt- Fraktion große Mühe gegeben den Green New Deal möglichst weitgehend in die Diskussion um die EU2020 Strategie einzubringen. Die Grüne Europäische Stiftung widmet sich dem Thema ziemlich intensiv.</p>
<p>Auch parteipolitisch war der Green New Deal ein Erfolg, selbst in der Bundestagsfraktion, die dem Konzept anfangs ziemlich zögerlich gegenüber stand, faste er Fuß. Der Green New Deal ist das Markenzeichen grüner Wirtschaftspolitik, von vielen Medien respektvoll gelobt, von vielen SPDlern und Reformern der Linkspartei neidisch beäugt. </p>
<p>Trotzdem, kann man nicht zufrieden sein. Die EU2020 Strategie bleibt eben doch weit hinter einem Green New Deal zurück und das nicht nur konzeptionell. Alles was sie positiv verspricht, erweist sich praktisch als unfinanziert oder wenigstens unterfinanziert. In der Griechenlandkrise ist es nicht gelungen die Diskussion auf die Frage zu fokussieren wie das Land mit einem Green New Deal neue Dynamik gewinnen könnte. Dafür bestimmen Austeritätspolitik und chauvinistische Ressentiments einseitig das Bild. Die Hoffnung im transatlantischen Duett einen Wettbewerb um Green New Deal Erfolge zu organisieren hat sich zerschlagen. Obama hat diese Perspektive weitestgehend aufgegeben bzw. aufgeben müssen. Insgesamt also: es ist nicht gelungen den Green New Deal als neues wirtschaftliches Paradigma durchzusetzen. Es besteht ein bisschen die Gefahr, dass der Green New Deal weniger eine praktische handelsbestimmende Politik wird und mehr eine Liste grüner Wünsche. Eine Art Weihnachtsbaum, den man mit allem möglichen behängt. Als Wunschliste aber ist er Vielen nicht radikal genug und so überlegen etliche, ob man nicht diesen &#8220;realpolitischen&#8221; Ansatz hinter sich lassen und lieber zum Meme der Grenzen des Wachstums zurückkehren solle.</p>
<p>Wohl gemerkt, ich bin nach wie vor dafür, dass der Green New Deal das Beste Instrument ist, das wir bisher für eine grüne wirtschaftspolitische Offensive artikuliert haben. Aber der Green New Deal hat nicht über das grüne Milieu im engeren Sinne hinaus gegriffen. Er ist nicht, wie etwa unsere Konzepte der Energiewende oder der Bürgerversicherung, zum gemeinsamen Programm einer breiteren Allianz geworden. Ohne aber andere zu Teilhabern und Miteignern dieser Strategie zu machen, ist unsere eigene Durchschlagskraft als Grüne nicht groß genug. Der Aufschwung, den wir als Grüne gerade in vielen Wahlen erleben, ist eigentlich der ideale Zeitpunkt um mit einen neuerlichen, strategischen Anstrengung nachzusetzen. Als deutsche Grüne auf jeden Fall und eben auch als europäische Grüne. Von selbst, fürchte ich, wächst &#8220;das Rettende&#8221; nicht. Wir müssen es schon selbst aktiv hegen und groß ziehen. Ich bin überzeugt: Viele warten darauf.</p>
<hr /> Foto: mathias the dread / <a href="http://www.photocase.com">photocase.com</a></p>
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		<title>Bütis Woche: 17. März 2011, Besuch beim SIEMENS-Gasturbinenwerk</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 10:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Neulich war ich zu Besuch im SIEMENS-Gasturbinenwerk in Berlin. Das in Moabit ansäßige Traditionsunternehmen beschäftigt 3000 Mitarbeiter zur Herstellung von Gasturbinen, die weltweit exportiert werden. Empfangen wurden wir vom Berlin-Chef Burkhard Ischler, Hans-Peter Boehm, Holger Eisenlohr und Petra Klossek. Nach munterer Diskussion zu Nachhaltigkeitsstrategien und der damit verbundenen Beeinflussung von Rahmenbedingungen, bekamen wir eine Werksführung.
Weitere Themen beim Rundgang durch die Turbinen waren Materialbeschaffung angesichts Rohstoffknappheit, Produktpiraterie und Forschungszusammenarbeit zur Effizienzsteigerung. Spannender Termin für meine Arbeit im ITRE-Ausschuss.
   
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Neulich war ich zu Besuch im SIEMENS-Gasturbinenwerk in Berlin. Das in Moabit ansäßige Traditionsunternehmen beschäftigt 3000 Mitarbeiter zur Herstellung von Gasturbinen, die weltweit exportiert werden. Empfangen wurden wir vom Berlin-Chef Burkhard Ischler, Hans-Peter Boehm, Holger Eisenlohr und Petra Klossek. Nach munterer Diskussion zu Nachhaltigkeitsstrategien und der damit verbundenen Beeinflussung von Rahmenbedingungen, bekamen wir eine Werksführung.<br />
Weitere Themen beim Rundgang durch die Turbinen waren Materialbeschaffung angesichts Rohstoffknappheit, Produktpiraterie und Forschungszusammenarbeit zur Effizienzsteigerung. Spannender Termin für meine Arbeit im ITRE-Ausschuss.</p>
<p><a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2761.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2387" title="IMG_2761" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2761-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2752.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2388" title="IMG_2752" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2752-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2754.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2389" title="IMG_2754" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2754-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2756.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2390" title="IMG_2756" src="http://reinhardbuetikofer.eu/wp-content/uploads/2011/03/IMG_2756-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Euroveranstaltungsnachlese</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2010/06/14/euroveranstaltungsnachlese/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 21:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bütis woche]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Veranstaltung "Wieviel Europa braucht der Euro?" fand heute auf Einladung von Cem Özdemir, Gerhard Schick und Reinhard Bütikofer im Eugen-Gutmann-Haus in Berlin statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Veranstaltung &#8220;<a href="http://reinhardbuetikofer.eu/2010/06/01/wie-viel-europa-braucht-der-euro/" target="_blank">Wieviel Europa braucht der Euro</a>?&#8221; fand heute auf Einladung von Cem Özdemir, Gerhard Schick und Reinhard Bütikofer im Eugen-Gutmann-Haus in Berlin statt.</p>
<p>Nach einem Input des ehemaligen griechischen Europaabgeordneten Konstantinos Botopoulos, wurde in zwei Panels diskutiert:</p>
<p>Unter der Moderation von Gerhard Schick wurde der Frage &#8220;Gewinne privatisiert – Schulden sozialisiert – Zukunft verspielt?&#8221; nachgegangen, Reinhard Bütikofer führte durch die Fragen zur Zukunft der Europäischen Währungsunion.</p>
<p>Im ersten Panel wurde sehr klar in die Richtung diskutiert, dass die Gläubiger stärker in die Verantwortung gezogen werden müssen.<br />
Die zweite Diskussionsrunde diskutierte unter anderem die Frage, inwieweit Lohnkoordinierung in Europa erwünscht und erforderlich sei. Auf die Frage der Umsetzung der Wirtschaftsregierung kam der Vorschlag von Daniela Schwarzer (SWP) zum Tragen, als Stabilitätsindikator die Außenwirtschaft zu nehmen. Ein wie auch immer geartetes Leistungsbilanzungleichgewicht sollte bei 3% die Alarmglocken Europas erklingen lassen und durch fiskalische Maßnahmen und schlußendlich Sanktionen gestuert werden können.</p>
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		<title>Wir brauchen ein gemäßigtes Wachstum</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 09:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews und Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Binswanger]]></category>
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		<description><![CDATA[Diskussion zwischen dem Wirtschaftsprofessor Hans Christoph Binswanger und Reinhard Bütikofer u.a. zum Green New Deal und zu Regulierungsmöglichkeiten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.gruene-partei.de/cms/themen_mitgliederzeitschrift/rubrik/0/157.schraegstrich.htm" target="_blank"><strong> schrägstrich:</strong></a> Herr Professor Binswanger, warum ist Wirtschaftswachstum zu so einem absoluten Wert in Politik und  Wirtschaft geworden?</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christoph_Binswanger" target="_self">Hans Christoph Binswanger</a>: </strong>Das Wachstum hat uns in den letzten 200 Jahren großen Reichtum gebracht und ist  deshalb zu einer Grundlage des Wirtschaftsverständnisses geworden. Außerdem braucht es Wachstum, um die Marktwirtschaft am Leben zu erhalten. Das ist aber nicht notwendigerweise ein maximales Wachstum! In den vergangenen zwei Jahren sind wir trotz Wachstums in eine ökonomische Krise hineingeraten, nicht nur in eine ökologische. Durch den Wachstumsdrang wird die gesamte Wirtschaft – vor allem das Finanzsystem – darauf ausgerichtet, immer neue Spekulationswellen zu finanzieren, vollkommen losgelöst von der Realwirtschaft.</p>
<p><strong>schrägstrich: </strong>Teilen die Grünen diese Analyse?</p>
<p><strong>Reinhard Bütikofer:</strong> Was Professor Binswanger über Wachstum gesagt hat, kann ich unterschreiben. Aber ich möchte betonen, dass ich es für einen Fehler hielte, wenn wir Grüne die konkrete politische Debatte über grüne Wirtschaftspolitik, über den Green New Deal, durch eine theoretische Wachstumsdebatte ersetzen würden. Das Konzept Green New Deal ist erfolgreich, weil es auf verschiedenen Ebenen ansetzt: Erstens bei der Notwendigkeit, die Finanzmärkte zu regulieren. Zweitens geht es um eine aktive staatliche Politik gegen Ausgrenzung und für soziale Sicherungssysteme. Die industriepolitische Ebene ist die dritte – und sicher ganz zentral.</p>
<p><strong>schrägstrich: </strong>Und da geht es doch ums Wachstum. Wie passt das damit zusammen, dass die Grünen eine Enquetekommission im Bundestag einsetzen wollen, um unsere Wachstumsfixierung kritisch zu hinterfragen? Besinnt die Partei sich wieder auf ihre Wurzeln?</p>
<p><strong>Bütikofer: </strong>Solange ich bei den Grünen Wirtschaftspolitik mache, waren diese Wurzeln nie verschüttet. Wir haben doch nicht bis gestern das Wachstum angebetet. Ich bin für die Enquete. Aber bitte nicht die Theoriereflexion gegen die Politik ausspielen! Denn wir wollen eine ökologische industrielle Revolution – das funktioniert nicht ganz ohne Wachstumsprozesse. Die Frage, ob eine ökologische Perspektive in der wirtschaftlichen Krise eine Mehrheitschance hat, hängt stark davon ab, ob sie praktische Antworten zu bieten hat. Dafür ist der Green New Deal sehr wichtig!</p>
<p><strong>Binswanger: </strong>Dennoch gilt es zunächst, den Wachstumsdrang in Richtung eines notwendigen, minimalen Wachstums zu reduzieren. Der zweite Schritt wäre dann, an die Qualifizierung zu gehen, damit die Ressourcen und die Umwelt geschont werden. Das erfordert zusätzliche Maßnahmen, damit die Effizienz- in eine Suffizienzrevolution<br />
übergeht. Wenn wir nur auf die Effizienz schauen, also beispielsweise darauf, dass ein Auto weniger Benzin verbraucht,<br />
ist noch nicht viel erreicht. Der Green New Deal allein reicht nicht!</p>
<p><strong>Bütikofer: </strong>Er setzt an dem Versprechen der Wohlstandsmehrung an, von dem Sie sprachen. In der Realität ist dieses Versprechen vielfach gar nicht mehr erfüllt. Formell wird zwar mehr gesellschaftlicher Reichtum angehäuft. Doch dem entsprechen auf der anderen Seite riesige ökologische und soziale Schuldenberge. Darum brauchen wir eine wirtschaftliche Dynamik, die gesellschaftliche Wohlstandsmehrung mit einer Absage an die Ressourcenverschwendung<br />
kombiniert. Wir können zum Beispiel schon in absehbarer Zeit 100 Prozent erneuerbare Energie für Europa erreichen.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Binswanger:</strong> Mit reinen Investitionen in erneuerbare Energien oder der Erhöhung der Ressourceneffizienz kommen wir aber nicht hin. Auch das Wachstum der erneuerbaren Energien belastet die Umwelt. Wenn man zum Beispiel Energiepflanzen wie Raps statt Getreide anbaut oder das Getreide einfach verbrennt, wird die Ernährungsproblematik weltweit verschärft. Oder Windräder beeinträchtigen die Landschaft und können die Artenvielfalt reduzieren.<br />
Erneuerbare Energien beanspruchen sehr viel Raum und Boden. Deshalb geht es bei ihnen auch um eine nachhaltige, doppelte Nutzung: etwa durch Sonnenkollektoren auf Häuserdächern statt auf Feldern.<br />
<strong>schrägstrich:</strong> Brauchen wir denn überhaupt Wachstum?<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Binswanger:</strong> Ein minimales Wachstum ist systemnotwendig. Die Unternehmungen müssen produzieren können, und dafür benötigen sie Geld. Dieses Kapital wird auf ein gewisses Risiko hin eingesetzt. Um das zu decken, brauchen die Kapitalgeber eine gerechtfertigte Gewinnerwartung. Und die wird nur durch neue Investitionen, durch Wachstum erzielt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Bütikofer: </strong>Lassen Sie uns etwa auf die Investitionen in Energieeffizienz schauen. Ohne die werden wir die Umstellung auf eine ökologisch verträglichere Produktionsweise nicht hinbekommen. Insofern müssen wir mit dem Widerspruch zurecht kommen, einerseits den Wachstumsdrang zu mindern und andererseits Wachstum für die Transformation der Wirtschaft zu nutzen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Binswanger:</strong> Laut Umweltbundesamt sind aufgrund der Wirtschaftskrise die CO2-Emissionen 2009 um 8,4 Prozent gesunken. Die Minderung des Wachstums spielt also eine Rolle für den CO2- Ausstoß. Andererseits kann das natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein, weil wir ja auch keine Schrumpfung wollen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Bütikofer: </strong>Ich möchte noch einen anderen Aspekt einbringen: Die Wachstumsdiskussion ist seit vielen Jahren eine Diskussion unter ökologisch aufgeklärten Intellektuellen. Nun werden aber politische Begriffe nicht über das philosophische Wörterbuch definiert, sondern über reale Erfahrungen. Und die Erfahrung, die viele abhängig Beschäftigte gerade machen, ist: Wenn das Wachstum ausbleibt, geht es für uns abwärts.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>schrägstrich:</strong> Das heißt, Politikerinnen und Politiker können überhaupt nicht für Schrumpfung eintreten?<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Bütikofer:</strong> Wenn wir Mehrheiten gewinnen wollen für den Green New Deal, dürfen wir nicht nur mit unserem Milieu diskutieren! Das war ja damals unser Hauptproblem, als wir Grüne einen Benzinpreis von 5 Mark forderten. Das wurde als soziale Bedrohung wahrgenommen. Mit der Botschaft »Hurra, wir sind gegen Wachstum« wird eine ökologische Reformpolitik nicht mehrheitsfähig.</p>
<p><strong>schrägstrich:</strong> Wie kann man den Menschen denn vermitteln, dass weniger Wachstum ein Plus an Lebensqualität bedeuten kann?</p>
<p><strong>Bütikofer: </strong>Ich würde sagen: Wenn wir uns darauf einlassen, auf Energie- und Rohstoffeffizienz sowie auf erneuerbare Energien zu setzen, dann schafft das mehr ökonomischen Fortschritt, mehr Arbeitsplätze und mehr soziale Stabilität als eine Wachstumspolitik, die mit rein quantitativen Kriterien arbeitet.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Binswanger: </strong>Ich möchte das ergänzen durch die Problematik, dass die Auswucherung des spekulativen Wachstums zu Krisen führt – übrigens auch zu extremen Einkommensunterschieden. Diese Krisen sind für alle Menschen spürbar, wenn daraus Arbeitslosigkeit resultiert und die Staaten sich immer weiter verschulden. Das hat sich in Griechenland ja gerade schon ausgewirkt. Und diese Krisenanfälligkeit wird wahrscheinlich zunehmen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Bütikofer:</strong> In einer Martkwirtschaft ist es gar nicht möglich, Krisen vollständig auszuschließen. Wir können aber verhindern, dass Krisen eine alles verschlingende Gewalt entfalten. Das ist insbesondere dann möglich, wenn wir Finanzinstitutionen nicht über die Größe wachsen lassen, die es noch erlaubt, sie zu kontrollieren, kurz: wenn wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für marktwirtschaftliche Innovationen neu setzen. Der Markt ist ja kein Naturereignis, sondern ein Kulturprodukt!</p>
<p><strong>Binswanger: </strong>Er ist eine staatliche Veranstaltung. Der Staat muss das Eigentum und die Unternehmensformen regeln und das Geld regulieren. Banknoten sind gesetzliche Zahlungsmittel. Die Politik ist die institutionelle Grundlage für den Markt.</p>
<p><strong>Bütikofer:</strong> Ja, und das Spannende ist doch, Regeln zu finden, die einerseits die Kreativität der Märkte für die ökologische Transformation weiter nutzen und andererseits genau diese Umorientierung forcieren. Das kann etwa dadurch geschehen, dass CO2 einen Preis bekommt: Sei es durch eine Ökosteuer, ein Emissionszertifikat oder eine Bauvorschrift. Auch die Finanztransaktionssteuer ist ein Instrument, mit dem wir den überbordenden Drang, alle Grenzen der ökonomischen Rationalität zu sprengen, einhegen können.</p>
<p><strong>Binswanger:</strong> Das Problem ist ja, dass sich die Geldschöpfung völlig losgelöst hat von Restriktionen, die es früher noch dadurch gab, dass man das Bankgeld in Gold einlösen konnte. Wir müssen wieder eine systematische Begrenzung − aber nicht Verhinderung! − der heute ausufernden Geldschöpfung einführen. Das könnte durch die Einführung des »Vollgeld«-Plans geschehen, indem den Zentralbanken das alleinige Recht zur Geldschöpfung zuerkanntwird.  Dabei könnten auf internationaler Ebene den ärmeren Ländern gewisse zusätzliche Geldschöpfungsmöglichkeiten gegeben<br />
werden.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Bütikofer:</strong> Den Gesichtspunkt internationaler Gerechtigkeit müssen wir in der Tat beachten. Wir können etwa auf der Basis einer fairen weltweiten Teilung des Umwelt- und Klimaraumes diejenigen, die mehr CO2 pro Kopf ausstoßen als nachhaltig sein kann, verpflichten, Emissionszertifikate beim Rest der Welt aufzukaufen. So ein Transfersystem würde zu einem Dreiklang führen, der die klimapolitischen Imperative mit technologischer Entwicklungskooperation und globaler Gerechtigkeit verbindet.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><em>schrägstrich</em> ist das Medium, um sich aus erster Hand über Grüne Politik zu informieren. Die Zeitschrift für Grüne Mitglieder – und andere Interessierte  &#8211; erscheint viermal im Jahr.</p>
<p>Wollen Sie es lieber schwarz auf weiß, können Sie die gedruckte Version gleich abonnieren. Ein Probeheft gibt&#8217;s gegen Einsendung von 2,75€ in Briefmarken (5 á 0,55 €).</p>
<p>Ein Jahresabonnement kostet 11,90 Euro.</p>
<p>Bitte wenden Sie sich an: <a href="mailto:info@gruene.de">info@gruene.de</a></p>
<p>oder per Post an: Bündnis 90/Die Grünen, Abo/schrägstrich, Platz vor dem neuen Tor 1, 10115 Berlin</p>
<p><a href="http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Schr%C3%A4gstrich/schraegstrich_02_2010_web_020610.pdf" target="_blank">Hier geht es zur aktuellen Ausgabe in ganzer Länge</a>.</p>
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		<title>Interview zur Griechenlandkrise</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2010/05/05/interview-zur-griechenlandkrise/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interviews und Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Reinhard im Interview mit dem European Circle zu Griechenland, einer Bankenabgabe und einer Energie-Agenda 2050.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Reinhard Bütikofer äußerte sich im Interview mit dem European Circle zur Griechenlandkrise, einer Bankenabgabe und einer Energie-Agenda 2050. Das komplette Interview finden Sie <a title="European Circle" href="http://www.european-circle.de/machtpolitik/meldung/datum/2010/05/05/buetikofer-wegen-griechenland-wird-viel-schwachsinn-geredet.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Green New Deal 101</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2010/03/23/green-new-deal-101/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 11:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Reinhard Bütikofer explains the concept of the Green New Deal in this latest video interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Reinhard Bütikofer explains the concept of the Green New Deal in this latest video interview:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="590" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.greens-efa-service.eu/medialib/flash/gesmp2.swf" /><param name="allowScriptAcess" value="sameDomain" /><param name="allowFullscreen" value="true" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="FlashVars" value="mediaXML=http://greens-efa-service.org/medialib/mp2/pub/en/flvmc2xml/1533" /><param name="src" value="http://www.greens-efa-service.eu/medialib/flash/gesmp2.swf" /><param name="flashvars" value="mediaXML=http://greens-efa-service.org/medialib/mp2/pub/en/flvmc2xml/1533" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="360" src="http://www.greens-efa-service.eu/medialib/flash/gesmp2.swf" flashvars="mediaXML=http://greens-efa-service.org/medialib/mp2/pub/en/flvmc2xml/1533" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" allowscriptacess="sameDomain" data="http://www.greens-efa-service.eu/medialib/flash/gesmp2.swf"></embed></object></p>
<hr />Foto: <a href="http://www.photocase.de">photocase.de</a>/steffne</p>
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		<title>Ein grüner New Deal für energieeffizientes Wohnen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buero</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Einsparung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berliner Landesverband der Grünen veranstaltet einen Mietenkongress, um sich für 2011 schon mal warmzudiskutieren. Mein Beitrag dazu ist ein Paper zu der Neuauflage der EU-Gebäudeenergierichtlinie. Die Sanierung und Gebäudeeffizienzgestaltung ist ein wichtiger Beitrag zur deutschen und europäischen Erfüllung der Klimaziele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Seit 2002 regelt die Europäische Union in ihrer <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/energy/energy_efficiency/l27042_de.htm" target="_blank">Richtlinie 2002/91/EG</a> zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden  (GEEG) Energieeinsparungen in bestehenden und neuen Gebäuden. Hauptmaßnahme ist die Einführung eines  Energieausweises, den der Hausbesitzer bei Vermietung vorlegen muss. <a href="http://www.bmvbs.de/Service/Mediathek-Publikationen/Publikationen-Downloads-,370.1044082/Broschuere-Energieausweis-fuer.htm?global.back=/Service/Mediathek-Publikationen/-%2c370%2c0/Publikationen-Downloads.htm%3flink%3dbmv_liste%26link.sKategorie%3d" target="_blank">Die deutsche Umsetzung erfolgt in der Energieeinsparverordnung (ENEV 2006)</a>. Ende 2009 wurde die Neufassung der GEEG im Energieministerrat  angenommen und soll nun „die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden durch wirtschaftliche (!) Maßnahmen  verbessern und dadurch soziale, ökonomische und ökologische Vorteile auf nationaler und EU-Ebene zu erreichen.“ Bis zum 30 Juni 2010 muss jeder Mitgliedsstaat der Europäischen Union einen nationalen Umsetzungsplan bei der Kommission vorgelegt haben. Behandelt werden sollen die Bereiche: Heizung, Warmwasser, Klimaanlage und Licht von neuen und bestehenden Wohnungen. <a href="http://mietenkongress.gruene-berlin.de/?p=598" target="_blank">Was das konkret in den Bereichen Sanierung, Finanzierung und Umstruktierung der Baubranche bedeutet, habe ich für Berlin in meinem Beitrag für den Mietenkongress der Berliner Grünen beschrieben.</a></p>
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