Solidaritätsaktion mit Mecklenburg-Vorpommerns Milchbauern und Debatten über die Folgen des Brexits – Ein Tag im Grünen Wahlkampf in Schwerin

Am Samstag besuchte ich Schwerin, um den Wahlkampf für die Landtagswahlen am 04. September zu unterstützen. Wir bauten unseren Informationsstand beim Weststadtfest auf. Gemeinsam mit dem Grünen Oberbürgermeister-Kandidaten Martin Lorentz und den Schweriner Direktkandidaten Silke Gajek und Arndt Müller verteilte ich Bio-Milch von der „Gläsernen Meierei“ in Dechow im schönen Biosphärenreservat Schaalsee. Wir wollten damit ein Zeichen der Solidarität mit den Milchbauern in Mecklenburg-Vorpommern setzen! Als Ergebnis von Überproduktion und einem gnadenlosen Preisdruck von Handelsseite ist der Preis, den die Bauern bei den Großmolkereien für einen Liter Milch bekommen, auf gerade  einmal 22 Cent gefallen. Im Bio-Sektor sieht es glücklicherweise noch besser aus. Hier konnte der übliche Preis von ca. 50 Cent pro Liter gehalten werden. Beides jedoch um einiges zu gering, um den Milchbauern langfristig die Existenz zu sichern.

Anschließend war ich beim „Podium Rothener Hof“ zu Gast. Hier diskutiere ich unter anderem mit der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann,  Holger Politt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Landtagsabgeordneten Dr. Andre Brie von der Linken und 70 Gästen über den, so wie wir es nannten, „Hoffnungsraum Europa“. Schon länger geplant wurde diese Veranstaltung natürlich von einem großen Thema dominiert: dem Ergebnis des britischen Referendums über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. Mein Standpunkt dazu: Ein „Weiter so“ in der EU darf es nicht geben, längst notwendige Reformen müssen nun endlich angegangen werden.