Grüne Klausurtagung in Weimar: Geld raus aus klimaschädlichen Sektoren

2016 fängt gleich sehr „Divestment“-lastig an. Auf der Klausurtagung der grünen Bundestagsfraktion in Weimar in der ersten Januarwoche stand ein Thema ganz oben: Klimapolitik. Und unsere grüne Position hier ist klar. Mit viel Ambition das Pariser Klimaschutzabkommen konkretisieren und umsetzen. Dazu gehört für uns:  Raus aus den Fossilen, rein in die Erneuerbaren! Das will nun auch die grüne Bundestagsfraktion entsprechend auf den Finanzmärkten so machen, also per Divestment Geld raus aus den Fossilen und rein in die Nachhaltigkeit.

So heißt es in der Weimarer Erklärung zum Klimaschutz ganz konkret: „Die Finanzmärkte sind zentral für die ökologische Modernisierung der Wirtschaft. Noch fließt zu viel Geld in fossile Industrien. Wir brauchen eine systematische Begrünung des gesamten Finanzsystems. Ökologisch und ökonomisch führt an einem Divestment aus fossilen Energien kein Weg vorbei. Zunächst muss volle Transparenz über die Klimawirkung von Investitionen hergestellt werden, damit Anleger wissen, wohin ihr Geld fließt und wie stark Unternehmen klimaschädliche Gase emittieren. Für die staatlich geförderte Altersvorsorge in Deutschland wollen wir verbindliche Mindestkriterien festlegen – der Staat darf nicht Investitionen fördern, die seine eigenen klimapolitischen Ziele konterkarieren. Zudem wollen wir erreichen, dass sich Banken im öffentlichen Eigentum wie Sparkassen und Landesbanken am Divestment beteiligen.“

Das gesamte Papier findet sich hier.