Unsicherer „Horizont“

Eine Gruppe von WissenschaftlerInnen und LandespolitikerInnen aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen informiert sich diese Woche (26.6.-29.6.2012) in Brüssel im Rahmen einer Informationsfahrt auf meine Einladung über das neue EU-Forschungsprogramm „Horizont 2020“. Dieses fasst erstmals EU-Forschung und Innovation in einem einzigen Programm zusammen.

Im Gespräch mit dem Leiter des Büros des Landes Berlin in der EU, Dr. Löwe, ging es um die Möglichkeiten, die die Landesvertretung hat, Hochschulen und Akteure in Berlin bei der Beantragung zu „Horizont 2020“ zu unterstützen. Ich wies in meinem Gespräch mit der Gruppe im Europäischen Parlament darauf hin, dass wie momentan fast alle Politikbereiche in der EU auch „Horizont 2020“ unter dem Schatten der Euro-Finanzkrise steht, es momentan völlig unklar ist, wie der EU-Haushalt in den kommenden Jahren aussehen wird und ob es die für „Horizont 2020“ vorgesehenen Gelder in dem Unfang geben wird.

Bei dem Gespräch mit der Kommission, hier u.a. mit Peter Droell, Leiter der Abteilung Innovationspolitik bei der Generaldirektion Forschung und Innovation, sollte es vor allem um die angestrebte Reduzierung des Verwaltungsaufwands durch vereinfachte Regeln und Verfahren gehen, die die Kommission für „Horizont 2020“ verspricht.