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	<title>Kommentare zu: SPD im Tief: Gibt’s eine Erklärung?</title>
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		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-1403</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 18:14:54 +0000</pubDate>
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		<description>Zunächst einmal mein lieber Zeitgenosse Büttikofer, es heißt Herbert und nicht Alex.
Alex war ein Versehen meinerseits.

Ob meine Haltung menschliche Dummheit zum Ausdruck bringt überlassen Sie mal besser mir. Auf Ihre Beurteilung kann ich ganz gut verzichten. Ob Sie jedoch intelligenter sind ist zu bezweifeln, aber eines haben Sie in Ihrem Leben gut hingebracht. Sie können auf Kosten der Allgemeinheit sehr gut schmarotzen, unverschämte Reden schwingen und das ganze als Politik verkaufen.
Sie müssen Aufpassen was Sie über Ihren ehemaligen Koalitionspartner so von sich geben, denn das könnte auch mal zurückschlagen.
Nachdem Sie es sich jetzt in Brüssel für das Altenteil so richtig bequem machen, bestätigen Sie in Ihrem Interview genau das, was ich moniert habe zu Ihrem  Thema &quot;SPD im Tief&quot;. 

Orginalton Bütikofer auf die Frage der Interviewerin:
Die SPD setzt sich jetzt auch für einen “Green New Deal” ein. Ist das nicht Ideenklau?
Bütikofer:
Das ist doch nicht das erste Mal, dass die SPD sich nach uns orientiert. Die wichtigen Reformen der ersten Regierung Schröder, alle von uns voran getrieben, wurden im Wahlkampf 2002 vom Kanzler als SPD-Errungenschaften verkauft. Das schadet uns nicht, weil die WählerInnen nicht dumm sind, die unsrigen schon gar nicht, und sich erinnern, wer das Original ist und wer die Kopie. 

Also hatte ich doch Recht, als ich schrieb, das die Grünen und insbesondere Sie als ehemaliger Koalitionspartner großkotzig über die SPD herziehen und jetzt den Saubermann spielen und der SPD für die Misere die Schuld geben.
In Ihrem Interview haben Sie ganz klar bestätigt, das ausschliesslich Sie und Ihre Partei (wir sind das Orginal) für den größten Sozialabbau,die HartzIV Gesetze und die Umverteilung von unten nach oben in Deutschland verantwortlich sind.

Danke Herr Bütikofer für diese Aussage.

Bei Gelegenheit werden Sie daran erinnert!

Gruß Herbert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst einmal mein lieber Zeitgenosse Büttikofer, es heißt Herbert und nicht Alex.<br />
Alex war ein Versehen meinerseits.</p>
<p>Ob meine Haltung menschliche Dummheit zum Ausdruck bringt überlassen Sie mal besser mir. Auf Ihre Beurteilung kann ich ganz gut verzichten. Ob Sie jedoch intelligenter sind ist zu bezweifeln, aber eines haben Sie in Ihrem Leben gut hingebracht. Sie können auf Kosten der Allgemeinheit sehr gut schmarotzen, unverschämte Reden schwingen und das ganze als Politik verkaufen.<br />
Sie müssen Aufpassen was Sie über Ihren ehemaligen Koalitionspartner so von sich geben, denn das könnte auch mal zurückschlagen.<br />
Nachdem Sie es sich jetzt in Brüssel für das Altenteil so richtig bequem machen, bestätigen Sie in Ihrem Interview genau das, was ich moniert habe zu Ihrem  Thema &#8220;SPD im Tief&#8221;. </p>
<p>Orginalton Bütikofer auf die Frage der Interviewerin:<br />
Die SPD setzt sich jetzt auch für einen “Green New Deal” ein. Ist das nicht Ideenklau?<br />
Bütikofer:<br />
Das ist doch nicht das erste Mal, dass die SPD sich nach uns orientiert. Die wichtigen Reformen der ersten Regierung Schröder, alle von uns voran getrieben, wurden im Wahlkampf 2002 vom Kanzler als SPD-Errungenschaften verkauft. Das schadet uns nicht, weil die WählerInnen nicht dumm sind, die unsrigen schon gar nicht, und sich erinnern, wer das Original ist und wer die Kopie. </p>
<p>Also hatte ich doch Recht, als ich schrieb, das die Grünen und insbesondere Sie als ehemaliger Koalitionspartner großkotzig über die SPD herziehen und jetzt den Saubermann spielen und der SPD für die Misere die Schuld geben.<br />
In Ihrem Interview haben Sie ganz klar bestätigt, das ausschliesslich Sie und Ihre Partei (wir sind das Orginal) für den größten Sozialabbau,die HartzIV Gesetze und die Umverteilung von unten nach oben in Deutschland verantwortlich sind.</p>
<p>Danke Herr Bütikofer für diese Aussage.</p>
<p>Bei Gelegenheit werden Sie daran erinnert!</p>
<p>Gruß Herbert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinhard Bütikofer</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-1220</link>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 11:43:36 +0000</pubDate>
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		<description>@Herbert oder Alex oder &quot;so was&quot;

Verehrter Zeitgenosse,

es ist Ihnen gelungen eine Haltung vollendet zum Ausdruck zu bringen, die als Basis für jede menschliche Dummheit seit je her geeignet ist und, fürchte ich, noch lange zur Verfügung bleiben wird: Gefällt mir ein Argument nicht, beschimpfe ich den, der es vorträgt. (Beim Beschimpfen muss es dabei, je nach Grad der Erregung, nicht bleiben; Eskalation jederzeit möglich.)

Merken Sie nicht, dass Sie sich damit lächerlich machen?

Mit freundlichen Grüßen,

Reinhard Bütikofer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Herbert oder Alex oder &#8220;so was&#8221;</p>
<p>Verehrter Zeitgenosse,</p>
<p>es ist Ihnen gelungen eine Haltung vollendet zum Ausdruck zu bringen, die als Basis für jede menschliche Dummheit seit je her geeignet ist und, fürchte ich, noch lange zur Verfügung bleiben wird: Gefällt mir ein Argument nicht, beschimpfe ich den, der es vorträgt. (Beim Beschimpfen muss es dabei, je nach Grad der Erregung, nicht bleiben; Eskalation jederzeit möglich.)</p>
<p>Merken Sie nicht, dass Sie sich damit lächerlich machen?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Reinhard Bütikofer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-1168</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 18:36:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://reinhardbuetikofer.de/?p=744#comment-1168</guid>
		<description>Es ist ja unglaublich, wie Sie Herr Bütikofer als ehemaliger Koalitionspartner der SPD großkotzig über die SPD herziehen. Auch durch Ihre Partei mit allen beschlossenen Gesetzen u.a.der Hartz IV Gesetze steht die SPD da, wo sie heute steht, nämlich am Abgrund.
Betrift Sie natürlich weniger, weil Ihre Wähler eh nichts arbeiten und gleich von der Wiege in Hartz IV gehen.

Liegt vielleicht auch an Ihrem Lebenslauf, das Sie es sich so einfach machen. Hier ein kleiner Ausschnitt zur Erinnerung.

Bütikofer nahm ein Studium der Philosophie, Sinologie und Geschichte in Heidelberg auf, schloss es aber nicht ab. 

In der Studentenbewegung war Bütikofer beim maoistischen Kommunistischen Bund Westdeutschland aktiv. 1982 war er bei der Grün-Alternative Liste in Heidelberg tätig. 1984 wurde er als Kandidat der Grün-Alternativen Liste ein Mitglied des Stadtrats in Heidelberg. Er trat der Grünen Partei bei. Von 1988 bis 1996 saß er als Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, wo er finanzpolitischer Sprecher war. Von 1997 bis 1999 war er zusammen mit Monika Schnaitmann Landesvorsitzender der Grünen in Baden-Württemberg.


Und so was sitzt auf unsere Kosten in Brüssel! Deutschland wo sind wir nur hingekommen?

Gruß Freund Alex</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja unglaublich, wie Sie Herr Bütikofer als ehemaliger Koalitionspartner der SPD großkotzig über die SPD herziehen. Auch durch Ihre Partei mit allen beschlossenen Gesetzen u.a.der Hartz IV Gesetze steht die SPD da, wo sie heute steht, nämlich am Abgrund.<br />
Betrift Sie natürlich weniger, weil Ihre Wähler eh nichts arbeiten und gleich von der Wiege in Hartz IV gehen.</p>
<p>Liegt vielleicht auch an Ihrem Lebenslauf, das Sie es sich so einfach machen. Hier ein kleiner Ausschnitt zur Erinnerung.</p>
<p>Bütikofer nahm ein Studium der Philosophie, Sinologie und Geschichte in Heidelberg auf, schloss es aber nicht ab. </p>
<p>In der Studentenbewegung war Bütikofer beim maoistischen Kommunistischen Bund Westdeutschland aktiv. 1982 war er bei der Grün-Alternative Liste in Heidelberg tätig. 1984 wurde er als Kandidat der Grün-Alternativen Liste ein Mitglied des Stadtrats in Heidelberg. Er trat der Grünen Partei bei. Von 1988 bis 1996 saß er als Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, wo er finanzpolitischer Sprecher war. Von 1997 bis 1999 war er zusammen mit Monika Schnaitmann Landesvorsitzender der Grünen in Baden-Württemberg.</p>
<p>Und so was sitzt auf unsere Kosten in Brüssel! Deutschland wo sind wir nur hingekommen?</p>
<p>Gruß Freund Alex</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mit wehenden Fahnen dem Untergang entgegen - Rundblick SPD &#124; Spreeblick</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-982</link>
		<dc:creator>Mit wehenden Fahnen dem Untergang entgegen - Rundblick SPD &#124; Spreeblick</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:45:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bütikofer sieht das ähnlich: Wie sonst hätte sie auch positiv für Europa werben sollen? Als Bürgerrechtspartei – die im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bütikofer sieht das ähnlich: Wie sonst hätte sie auch positiv für Europa werben sollen? Als Bürgerrechtspartei – die im [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: martina</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-946</link>
		<dc:creator>martina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 20:08:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich darf dann mal auf eine weitere SPD -Debatte in meinem Blog verweisen! Vielen Dank dafür! Lieber Reinhard!

Beste Grüße Martina


http://martinawilczynskimeinung.blog.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich darf dann mal auf eine weitere SPD -Debatte in meinem Blog verweisen! Vielen Dank dafür! Lieber Reinhard!</p>
<p>Beste Grüße Martina</p>
<p><a href="http://martinawilczynskimeinung.blog.de" rel="nofollow">http://martinawilczynskimeinung.blog.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-942</link>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 11:32:06 +0000</pubDate>
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		<description>die häufigste frage nach der wahl zum europäischen parlament in deutschland: warum konnte die spd ihre wähler nicht mobilisieren?

die bindungen zu vielen stammwähler/innen sind durch die neoliberale agenda2010-politik beschädigt oder zerrissen. ein bild kann es anschaulich machen: schlägt ein mann seine familienangehörigen, so laufen sie davon, wenn sie das leid nicht mehr ertragen können.

fragt man sich warum blieben grüne nach agenda2010 auf erfolgskurs? beamtete lehrer/innen und andere staatsdiener/innen sowie viele selbstständige spürten das leid schlechter sozialpolitik nicht.

und nicht verpassen, &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article3887205/Die-SPD-wird-keine-Volkspartei-mehr-werden.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;die analyse von franz walter&lt;/a&gt; (in der &quot;welt&quot;). </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die häufigste frage nach der wahl zum europäischen parlament in deutschland: warum konnte die spd ihre wähler nicht mobilisieren?</p>
<p>die bindungen zu vielen stammwähler/innen sind durch die neoliberale agenda2010-politik beschädigt oder zerrissen. ein bild kann es anschaulich machen: schlägt ein mann seine familienangehörigen, so laufen sie davon, wenn sie das leid nicht mehr ertragen können.</p>
<p>fragt man sich warum blieben grüne nach agenda2010 auf erfolgskurs? beamtete lehrer/innen und andere staatsdiener/innen sowie viele selbstständige spürten das leid schlechter sozialpolitik nicht.</p>
<p>und nicht verpassen, <a href="http://www.welt.de/politik/article3887205/Die-SPD-wird-keine-Volkspartei-mehr-werden.html" rel="nofollow">die analyse von franz walter</a> (in der &#8220;welt&#8221;).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-936</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 23:28:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://reinhardbuetikofer.de/?p=744#comment-936</guid>
		<description>Gut gefällt mir an der Analyse, dass auch auf das Personal der SPD eingegangen wird. Hier scheint mir ein Hauptproblem zu liegen. Die SPD hat zur Zeit auf Bundesebene niemanden, der sozialdemokratische Inhalte glaubwürdig vermitteln könnte und durchsetzungsfähig ist. Gegen die CDu und CSU-Minister sehen die SPDler schwach aus. Die einzige Figur, die als Siegerin der Partei wieder etwas neuen Schwung hätte geben können - mE Ypsilanti - wurde von der eigenen Partei abserviert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut gefällt mir an der Analyse, dass auch auf das Personal der SPD eingegangen wird. Hier scheint mir ein Hauptproblem zu liegen. Die SPD hat zur Zeit auf Bundesebene niemanden, der sozialdemokratische Inhalte glaubwürdig vermitteln könnte und durchsetzungsfähig ist. Gegen die CDu und CSU-Minister sehen die SPDler schwach aus. Die einzige Figur, die als Siegerin der Partei wieder etwas neuen Schwung hätte geben können &#8211; mE Ypsilanti &#8211; wurde von der eigenen Partei abserviert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julia Seeliger</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-933</link>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 19:13:21 +0000</pubDate>
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		<description>Man muss der SPD zugute halten, dass sie nach 2005 noch weitere vier Jahre auf Bundesebene regieren &quot;musste&quot;, während wir Grüne Zeit hatten, unsere Regierungszeit aufzuarbeiten. 

Gleichwohl ist zu konstatieren, dass es der SPD leider nicht gelingt, über Projekte wie Mindestlohn, Bürgerversicherung, &quot;Aufstieg durch Bildung&quot;, Geschlechtergerechtigkeit, ernsthafte Integration von Ökologie- und Klimapolitik ein schlüssiges Bild von einer modernen Sozialdemokratie zu malen. Dazu kam die peinliche und unlogische Ausgrenzungs-Taktik gegenüber der Linkspartei, die die Linkspartei wahrscheinlich nur noch stärker gemacht hat. Und auch die Peinlichkeiten in der Causa Hessen - da war die SPD zu blöd, eine linke Mehrheit zu nutzen, um politisch zu gestalten - ließen mich nur noch den Kopf schütteln.

Außerdem nervt mich an der SPD ihr Verbalradikalismus kombiniert mit einer &quot;Realpolitik&quot;, die damit nicht mehr viel zu tun hat. Man hat als Sozialdemokrat offenbar zwei nicht miteinander kommunizierende Haltungen - eine für den Parteitag und den Marktplatz und eine für den parlamentarischen Alltag. Derartiges habe ich bei Sozialdemokrat/innen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Strömungszugehörigkeit beobachtet.

Und um beim Thema des Artikels zu bleiben: Es stimmt, die nicht vorhandenen Themen sind nicht an den Bedürfnissen der Klientel orientiert diskutiert worden. Die Parole &quot;Soziales Europa&quot; ist ehrenhaft, kam aber wohl nicht so an. Zwar wird die SPD zur Bundestagswahl bestimmt wieder ein wenig zulegen, gleichwohl denke ich, dass sich bei der SPD schleunigst &quot;etwas tun&quot; muss.

&quot;SPD - kommt endlich aus dem Loch!&quot; Man will sich diese kindische alte Tante greifen und mal so richtig doll durchschütteln.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss der SPD zugute halten, dass sie nach 2005 noch weitere vier Jahre auf Bundesebene regieren &#8220;musste&#8221;, während wir Grüne Zeit hatten, unsere Regierungszeit aufzuarbeiten. </p>
<p>Gleichwohl ist zu konstatieren, dass es der SPD leider nicht gelingt, über Projekte wie Mindestlohn, Bürgerversicherung, &#8220;Aufstieg durch Bildung&#8221;, Geschlechtergerechtigkeit, ernsthafte Integration von Ökologie- und Klimapolitik ein schlüssiges Bild von einer modernen Sozialdemokratie zu malen. Dazu kam die peinliche und unlogische Ausgrenzungs-Taktik gegenüber der Linkspartei, die die Linkspartei wahrscheinlich nur noch stärker gemacht hat. Und auch die Peinlichkeiten in der Causa Hessen &#8211; da war die SPD zu blöd, eine linke Mehrheit zu nutzen, um politisch zu gestalten &#8211; ließen mich nur noch den Kopf schütteln.</p>
<p>Außerdem nervt mich an der SPD ihr Verbalradikalismus kombiniert mit einer &#8220;Realpolitik&#8221;, die damit nicht mehr viel zu tun hat. Man hat als Sozialdemokrat offenbar zwei nicht miteinander kommunizierende Haltungen &#8211; eine für den Parteitag und den Marktplatz und eine für den parlamentarischen Alltag. Derartiges habe ich bei Sozialdemokrat/innen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Strömungszugehörigkeit beobachtet.</p>
<p>Und um beim Thema des Artikels zu bleiben: Es stimmt, die nicht vorhandenen Themen sind nicht an den Bedürfnissen der Klientel orientiert diskutiert worden. Die Parole &#8220;Soziales Europa&#8221; ist ehrenhaft, kam aber wohl nicht so an. Zwar wird die SPD zur Bundestagswahl bestimmt wieder ein wenig zulegen, gleichwohl denke ich, dass sich bei der SPD schleunigst &#8220;etwas tun&#8221; muss.</p>
<p>&#8220;SPD &#8211; kommt endlich aus dem Loch!&#8221; Man will sich diese kindische alte Tante greifen und mal so richtig doll durchschütteln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinhard Bütikofer</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-932</link>
		<dc:creator>Reinhard Bütikofer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 18:44:39 +0000</pubDate>
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		<description>@martina

So kann man es natürlich auch halten: jeder Ansatz zur Analyse wird als &quot;hübsche Zerfledderungsdebatte&quot; abgetan, die niemand nütze. Ja habt Ihr denn noch nicht mal das Bedürfnis zu begreifen, was passiert? 


&lt;blockquote&gt;
Haben wir zur Zeit keine anderen Sorgen, als den Zustand der SPD auf allen Kanälen zu sezieren?&lt;/blockquote&gt;

 Das würde ich gerne wissen, welche Sorgen Du Dir lieber machst.



&lt;blockquote&gt;Von daher weiß ich von einer sehr lebendigen und Inhaltsreichen Debatte und Arbeit auf allen Ebenen in meiner Partei! &lt;/blockquote&gt;

Dann is ja gutt. Fröhlichen Niedergang!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@martina</p>
<p>So kann man es natürlich auch halten: jeder Ansatz zur Analyse wird als &#8220;hübsche Zerfledderungsdebatte&#8221; abgetan, die niemand nütze. Ja habt Ihr denn noch nicht mal das Bedürfnis zu begreifen, was passiert? </p>
<blockquote><p>
Haben wir zur Zeit keine anderen Sorgen, als den Zustand der SPD auf allen Kanälen zu sezieren?</p></blockquote>
<p> Das würde ich gerne wissen, welche Sorgen Du Dir lieber machst.</p>
<blockquote><p>Von daher weiß ich von einer sehr lebendigen und Inhaltsreichen Debatte und Arbeit auf allen Ebenen in meiner Partei! </p></blockquote>
<p>Dann is ja gutt. Fröhlichen Niedergang!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: till we *) . Blog &#187; Kurz &#38; kontrovers: SPD in Insolvenz schicken oder wiederbeleben?</title>
		<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2009/06/08/spd-im-tief-gibt%e2%80%99s-eine-erklarung/comment-page-1/#comment-930</link>
		<dc:creator>till we *) . Blog &#187; Kurz &#38; kontrovers: SPD in Insolvenz schicken oder wiederbeleben?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 16:48:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://reinhardbuetikofer.de/?p=744#comment-930</guid>
		<description>[...] steht uns gut&#171; habe ich noch eine ganz lesenswerte Analyse gefunden. Und natürlich ist auch Reinhard Bütikofers diesbezügliche Nachwahlanalyse erwähnenswert. Verwandte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] steht uns gut&#171; habe ich noch eine ganz lesenswerte Analyse gefunden. Und natürlich ist auch Reinhard Bütikofers diesbezügliche Nachwahlanalyse erwähnenswert. Verwandte [...]</p>
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	</item>
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